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Verdoppelung der Naturgefahrenchecks für Gemeinden beschlossen

In der Sitzung des Klimakabinetts wurden weitere Projekte und Maßnahmen auf den Weg gebracht, um das gesteckte Ziel zu erreichen: Bis 2030 will die steirische Landesverwaltung klimaneutral sein.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(317 Wörter)

„Mit dem Klimakabinett wollen wir als Steiermärkische Landesregierung beim Klimaschutz entschlossen und mit gutem Beispiel weiter vorangehen. Bei der heutigen Sitzung des Klimakabinetts wurden daher erneut eine große Zahl an Maßnahmen und Projekten auf den Weg gebracht, um unserem Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung ein Stück näherzukommen“, betont Landeshauptmann Christopher Drexler.

Ökostrom-Offensive

  • Unter anderem wird die Ökostrom-Offensive an den Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschulen fortgesetzt. Die LFS Hafendorf in Kapfenberg unterhält eine Klärbiogasanlage, die mit Mitteln aus dem Klimafonds auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden soll. Biogas spielt eine entscheidende Rolle auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Zusätzlich erhält die LFS Hafendorf, ebenso wie die LFS Hatzendorf, eine PV-Anlage auf ihren Dachflächen. Insgesamt werden für diese Projekte 166.000 Euro bereitgestellt.
  • 1,9 Millionen Euro stehen für den Ausbau der Energiegewinnung aus der Sonne im Straßenerhaltungsdienst zur Verfügung. Und zwar werden bei den Straßenmeistereien in Feldbach, Leibnitz, Voitsberg und Hartberg Dächer und ein Carport als Flächen für PV-Module genutzt.

Unterstützung für Gemeinden wird verstärkt

Starkregen, Hochwasser, Murenabgänge, Lawinen, aber auch Wasserknappheit aufgrund anhaltender Hitze und Dürre: Um die steirischen Gemeinden dabei zu unterstützen, sich auf solche Szenarien vorzubereiten, präventive Maßnahmen zu setzen und so die Auswirkungen von derartigen Ereignissen eingrenzen zu können, fördert das Land Steiermark den „Naturgefahren-Check“. Rund 80 Gemeinden haben ihn dank der Förderungen des Landes Steiermark zu einem Selbstkostenpreis von rund 720 Euro bereits gemacht. Jetzt werden die Landesmittel dafür verdoppelt: Konnten bisher 30 Gemeinden pro Jahr diesen Check buchen, so werden es im kommenden Jahr 60 Gemeinden die Möglichkeit dazu bekommen.

Sparprogramm

Zudem plant das Land Steiermark in rund 100 seiner Gebäude Energieeffizienzmaßnahmen und innovative Sanierungen, die Umstellung auf grüne Heiztechnologien und eine groß angelegte Photovoltaik-Offensive auf Dächern und Parkplätzen in Kombination mit neuer E-Ladeinfrastruktur. Ziel ist es, bis 2030 Energieeinsparungen von 30 Gigawattstunden, eine zusätzliche Erneuerbaren-Erzeugung von 10 Gigawattstunden und CO₂-Einsparungen von 10.000 Tonnen pro Jahr zu erzielen. Dazu wird auch das Energiesparkonzept in der Landesverwaltung – mit ihm wurde im vergangenen Winter im Wärmebereich 16,55 Prozent und im Strombereich 10,69 Prozent Energie eingespart – diesen Winter weitergeführt.

Ökostrom-Offensive in der Landesverwaltung geht weiter

„Wir sehen mittlerweile sehr gut, dass die Einrichtung des Klimakabinetts die richtige Entscheidung war, denn auch heute konnten wieder viele wichtige Maßnahmen beschlossen werden. Es freut mich sehr, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Steiermark weiter voranschreitet und wir unser Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung weiter konsequent verfolgen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang abschließend.

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