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„Do hobts mei letztes Hemd“: Pensionist bewirft Nationalrat mit Leiberl

Ein Mitglied der Wandel-Partei sorgte im österreichischen Parlament für Aufsehen, indem er symbolisch sein "letztes Hemd" warf. Seine Aktion lenkte die Aufmerksamkeit auf die schwierige Lage von Mindestpensionisten.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(236 Wörter)

In einer ungewöhnlichen und humorvollen Protestaktion während der laufenden Nationalratssitzung warf ein Mitglied der Partei Wandel symbolisch sein „letztes Hemd“ von der Zuschauertribüne des Parlaments. Mit dem Kommentar „Do hobst mei letztes Hemd – Mehr hob I als Mindestpensionist nach einem Supermarktbesuch nimma“, machte er auf die prekäre Lage vieler Mindestpensionisten in Österreich aufmerksam.

Wandel-Partei-Mitglied und Mindestpensionist kritisiert leere Versprechungen

Thomas S., ein Mitglied der Wandel-Partei und Mindestpensionist, kritisierte die türkis-grüne Regierung scharf, die, seiner Meinung nach, die Interessen der Reichen und Großkonzerne über die Bedürfnisse der Mehrheit stelle. „Im Koalitionsvertrag steht, dass sie die Armut halbieren, aber sie haben sie sogar noch erhöht! Sie haben uns also nur leere Versprechungen gemacht“, betonte er während seiner unkonventionellen Aktion.

Foto auf 5min.at zeigt Protestaktion während einer Nationalratssitzung.
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Wandel-Mitglied und Mindestpensionist wirft „letztes Hemd“ von Zuschauertribüne im Parlament.

„Inflation als Umverteilung von unten nach oben“ in sarkastischem Kommentar

Der Wandel-Vorsitzende Fayad Mulla kommentierte die Protestaktion und die aktuellen wirtschaftlichen Umstände mit sarkastischem Unterton: „Die Inflation ist nichts Anderes als eine gewaltige Umverteilung von unten nach oben. Das Volk bezahlt die Gewinnmargen der Unternehmen, während sich die Regierung auf der Zuschauerbank ausruht.“

Thomas S. wieder im Fokus nach Klavier-Protest

Thomas S. hatte bereits zuvor im Parlament für Aufsehen gesorgt, als er im Frühjahr eine Klebeaktion am Klavier von Wolfgang Sobotka durchführte und dadurch das Ende des goldenen Flügels im Parlament einläutete.

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