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Mafiaermittlungen in Kärnten: 50.000 € auf Polizeidienstelle versteckt?

Die Kärntner Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß wurde unverschuldet in Mafiaermittlungen hineingezogen, 5 Minuten berichtete. Rund um den Fall sorgen nun weitere Spekulationen für Aufsehen.

von Anja Mandler
Anja Mandler Online-Redakteurin Leitung Steiermark
2 Minuten Lesezeit(280 Wörter)

Ein kurioser Fall sorgt derzeit für Schlagzeilen: Die Kärntner Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß soll Opfer einer folgenschweren Verwechslung geworden sein. Wie 5 Minuten bereits berichtete, wurde sie unverschuldet in einen Mafia-Fall hineingezogen. Mehr dazu liest du hier.

Kärntner Polizisten im Visier der Ermittler

Insgesamt sollen noch zwei weitere Kärntner Polizisten im Visier der Ermittler stehen. Eines vorweg, für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft soll ihnen unter anderem Amtsmissbrauch, Bestechung und Bestechlichkeit vorwerfen. Hintergrund sind zwei Razzien bei einer Klagenfurter Glückspielfirma in Verbindung mit Geldwäsche. Hier gab es den Verdacht, dass vorab Informationen über die bevorstehenden Hausdurchsuchungen an eine Mitarbeiterin der Glücksspielfirma verraten wurden. Gegen sie wird seitens der italienischen Polizei wegen Geldwäsche ermittelt. Die Frau, die auch ein Modegeschäft in Klagenfurt betreibt, soll laut Medienberichten sogar vorübergehend bei einem der Polizisten gewohnt haben. Wie Polizeisprecher Rainer Dionisio am Mittwoch gegenüber dem ORF Kärnten bestätigt, befinden sich die beiden Polizisten derzeit trotz der Ermittlungen im Dienst. Einer der Polizisten werde in den Ermittlungen als Beschuldigter geführt, der andere als Zeuge. Man würde genau überprüfen, ob dienstrechtliche Maßnahmen erforderlich sind, dies sei aktuell aber noch nicht der Fall.

50.000 Euro in Polizei-Spind versteckt?

Laut Medienberichten gibt es auch Vermutungen, dass rund 50.000 Euro auf einer Polizeidienststelle in einem Spind versteckt worden sein sollen. Hierbei handle es sich jedoch um reine Spekulationen. Wie Dionisio gegenüber dem ORF Kärnten erklärte, könne er diese weder bestätigen, noch dementieren. Die LPD Kärnten sei nicht in die Ermittlungen gegen die zwei beschuldigten Beamten eingebunden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 22.11.2023 um 17:56 Uhr aktualisiert

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