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/ ©Pexels/Andrea Piacquadio

Achtung Phishing: Dieser Betrug häuft sich zur Weihnachtszeit

Immer häufiger verschicken Betrüger gefälschte Nachrichten im Namen der Österreichischen Post, um sich Kontoinformationen und persönliche Zugangsdaten zu erschleichen. Doch wie kannst du dich davor schützen?

von Janine Ploner Janine Ploner 5 Minuten Online Redaktion
1 Minute Lesezeit(236 Wörter)
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Im Hinblick auf die bevorstehende Weihnachtszeit, in der die Österreicher wieder viele Millionen Pakete bestellen und erhalten werden, warnt die Post nun vor Betrügern und gibt praktische Tipps, um Phishing-Nachrichten rasch zu erkennen. Wichtig: Betrügerische Nachrichten sollten sofort gelöscht werden! Wurden Kontoinformationen oder andere Daten preisgegeben, sollten sofort Bank und Polizei kontaktiert werden.

Nachrichten einfach entlarvt

Nicht jede Nachricht kann sofort als Betrug entlarvt werden. Im Zweifelsfall gilt daher: Die angebliche Sendungsnummer handschriftlich notieren und in die offizielle Sendungsverfolgung der Post eingeben. Das kannst du in der Post App oder auf post.at/sendungsverfolgung. Findet die Post keine Informationen zur angegebenen Sendungsnummer, handelt es sich offensichtlich um ein gefälschtes Paket. Die Fake-Nachricht kann sofort gelöscht werden.

Kein Geld für Weitertransport verlangt

Immer wieder versuchen Betrüger, ihre Opfer zur Überweisung eines kleinen Geldbetrages zu bewegen, um mit den erlangten Kontoinformationen später größere Abbuchungen vornehmen zu können. Dazu werden Probleme mit einem angeblichen Paket vorgetäuscht. So wird zum Beispiel die Überweisung von 2,50 Euro verlangt, damit ein Paket überhaupt erst sortiert, importiert oder zugestellt werden kann. Die Post verlangt niemals Geld für den Weitertransport eines bereits angenommenen Pakets. Sollten Nachnahmebeträge oder Zollabgaben anfallen, werden diese erst bei der Zustellung durch die Zusteller oder bei der Abholung des Pakets beim Post Partner oder in der Postfiliale eingehoben.

Häufig gestellte Fragen:

Nein! Manche Fake-Nachrichten fordern die Bankdaten der Empfänger um die Weiterverarbeitung der Pakete gewährleisten zu können. In der Realität verlangt die Post niemals die Bekanntgabe von Kontodaten für die Zustellung von Paketen. Lediglich bei der bewussten Nutzung ihrer kostenpflichtigen Online Services – etwa bei der Bestellung einer Paketmarke im Online Shop – werden diese im Rahmen des Bestellvorgangs benötigt.

In einigen Fake-Nachrichten wird das Fehlen eines Teils der Adresse, wie zum Beispiel der Hausnummer, behauptet und die Empfänger werden zur Aktualisierung ihrer Adressinformationen aufgefordert. Keinesfalls wird die Post während des Transports oder der Zustellung Sendungsdaten nachfordern. Sollte die Adresse auf dem Paket tatsächlich unvollständig oder unleserlich sein, werden die Mitarbeiter der Post alles unternehmen, um die Sendung dennoch richtig zuzustellen. Andernfalls geht das Paket an den Absender zurück oder wird eingelagert.

Fake-E-Mails und gefälschte Websites sind fast immer mit ungewöhnlichen Adressendungen versehen, da diese für Betrüger leicht zu registrieren sind. Ein Blick auf den Absender oder die Adresszeile zeigt zum Beispiel URLs oder Domains mit den Endungen .xyz, .buzz oder .net.

Die Österreichische Post verwendet in ihren Nachrichten und auf ihrer Website immer die österreichische Endung .at. Andere Endungen sind bei der Post nicht im Einsatz. Die Österreichische Post kommuniziert auch nicht über WhatsApp.  Alle solche Nachrichten können daher sofort als Betrug erkannt werden.

Es ist eine beliebte Betrugsmaschine im Internet: Mystery-Boxen und nicht abgeholte Amazon-Paletten können für wenig Geld gekauft oder im Rahmen eines Gewinnspiels ersteigert werden. Auch auf Facebook und Instagram finden sich Fake-Profile mit veralteten Logos und Namen wie „Post-AG Paketverteilung“, die nicht zustellbare Pakete günstig zum Kauf anbieten.

Fakt ist: Sollten Adressen unleserlich und Pakete nicht zustellbar sein, darf die Post diese Sendungen öffnen und mittels Rechnungen  die Empfänger oder Absender ausfindig machen. Erst wenn diese Recherchen keinen Erfolg bringen, wird der Inhalt eingelagert und kann abgeholt werden.

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