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Steirische Schulen bekämpfen Radikalisierung: Maßnahmen präsentiert

Angesichts steigender Radikalisierungstendenzen unter Schülern steirischer Schulen ein Expertengespräch initiiert. Als Antwort darauf präsentierte er ein umfassendes Maßnahmenpaket zur wirksamen Bekämpfung dieser Entwicklung.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(212 Wörter)

Bildungslandesrat Werner Amon lud zu einem Expertengespräch, um Maßnahmen gegen die Radikalisierungstendenzen an steirischen Schulen zu diskutieren. In jüngster Zeit waren verstärkte Anzeichen für Radikalisierung bei einigen Schülern an steirischen Schulen zu beobachten. Dies führte sogar zu einer Zunahme von Suspendierungen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, versammelten sich Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften, Polizeibehörden und Bildungseinrichtungen zu einem Runden Tisch im Grazer Landhaus.

Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Radikalisierung an steirischen Schulen

Das Expertengespräch führte zu einem Maßnahmenpaket, das von Bildungslandesrat Werner Amon präsentiert wurde. Dieses Paket umfasst verschiedene Ansätze, um Radikalisierung an steirischen Schulen entgegenzuwirken. Dazu gehören Maßnahmen wie Förderunterricht für Empathie und kritische Denkweise, intensivere Förderung für radikalisierte Schüler und die Möglichkeit von unmittelbaren Suspendierungen, um Gefahrensituationen zu bewältigen.

Ressourcen zur Prävention von Radikalisierung gefordert

Werner Amon betonte die Notwendigkeit, den steirischen Schulen mehr Ressourcen für Demokratiebildung und Wertevermittlung zur Verfügung zu stellen, um der Radikalisierung entgegenzuwirken. Zusätzliche Maßnahmen wie die Erhöhung der Anzahl von Schulsozialarbeitern und die Einrichtung von pädagogischen Kriseninterventionsteams werden ebenfalls vorgeschlagen, um Schülern in dieser schwierigen Situation zu helfen.

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