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/ ©Rosie Orasch
Symbolfoto
Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Winter im Rosental
In Richtung Ferlach könnte es durchaus kurzzeitig leicht weiß werden.

Föhnsturm nimmt jetzt Fahrt auf – danach wird’s auch im Süden weiß

Neben Schnee bekommt der Norden im Verlauf des Wochenendes auch einige stürmische Föhnböen ab. Diese können lokal bis zu 80 km/h erreichen. Kommende Woche deutet sich der Winter dann auch im Süden erstmals an.

von Phillip Plattner
Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(354 Wörter)

111 km/h bei der Kölnbreinsperre und 96 km/h am Sonnblick. Diese Windgeschwindigkeiten wurden heute in Kärnten in höheren Lagen bereits gemessen. Im Tal, beispielsweise in Friesach, Gmünd, Obervellach und Mallnitz – den typischen Nordföhngebieten Kärntens -, hatte es heute schon verbreitet um bzw. knapp über 50 km/h. In den nächsten Tagen wird der Wind dann jedenfalls deutlich stärker.

Lokal bis zu 80 km/h

In der Nacht auf Samstag wird sich diese Strömung nämlich noch verstärken. „Da bekommen vor allem die Nordföhntäler dann lokal bis zu 80 km/h Wind zu spüren. Weiter im Süden schwächt dieser aber deutlich ab“, erklärt ein Meteorologe der „GeoSphere Austria“ gegenüber 5 Minuten. Die stärksten Windgeschwindigkeiten werden dabei in der zweiten Nachthälfte auf Samstag und dann in der Früh sowie Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag erwartet. Die „GeoSphere Austria“ spricht in ihrer Prognose am Samstag von kaltem Nord- bis Nordwestwind, „welcher in den Föhntälern in den Tauern auch kräftig bis stürmisch sein kann“.

Wohl keine größeren Auswirkungen

Der Wind schwächt dann im Laufe des Sonntags wieder ab – mit größeren Auswirkungen rechnet der Experte nicht. Jedoch dauert es dann nicht lange, dann gelangt das nächste Tief nach Kärnten. In der Nacht von Montag auf Dienstag könnte ein Italientief für Schneeflocken bis ins Tal sorgen, so die aktuellen Prognosen. Viel Schnee werde zwar nicht erwartet, einzelne Flocken könnten sich aber sogar bis nach Klagenfurt verirren.

„Andeutung des Winters“

„Dennoch handelt es sich nur um eine Andeutung des Winters. Der Schnee wird vor allem in tiefen Lagen wohl nicht liegen bleiben“, weiß der Meteorologe. Während am Berg an die zehn Zentimeter erwartet werden, könne es in Regionen wie Ferlach zwischendurch einen Zentimeter haben. Gegen Ende der Woche deutet sich dann noch ein weiteres Italientief an. Die Prognose weist derzeit auf mehr Niederschlag hin, die Schneefallgrenze dürfte allerdings auch höher sein.

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