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/ ©Fotomontage: 5 Minuten & FCG / GÖD
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist der Wörthersee im Hintergrund und der Kärntner FCG-Vorsitzende im Vordergrund.
FCG-Landesvorsitzender Reinhold Dohr fordert, dass Bundesabschlüsse des öffentlichen Dienstes in Kärnten automatisch übernommen werden.

Nach KV-Abschluss: „Sind Landesbedienstete weniger wert?“

Um über neun Prozent und mindestens 192 Euro steigen die KV-Gehälter für den öffentlichen Dienst in Österreich kommendes Jahr. Das Land Kärnten ist hier jedoch noch nicht nachgezogen.

von Phillip Plattner
Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(174 Wörter)

„Sind Landesbedienstete weniger wert?“, fragt sich deshalb Kärntens FCG-Vorsitzender (Fraktion Christlicher Gewerkschafter) Reinhold Dohr. Kärnten sei nun beraten, dem Bund nachzuziehen und ebenfalls den Gehaltsabschluss auf Bundesebene zu übernehmen. Dort bekommt der öffentliche Dienst um 9,15 Prozent und mindestens 192 Euro mehr.

„Keine Mitarbeiter zweiter Klasse“

Allerdings dürfte es sich seiner Meinung nach sowieso nur um eine Frage der Zeit handeln, ehe man auch in Kärnten nachzieht. „Ich gehe davon aus, dass das Bekenntnis der Landesregierung für 2023 den Bundesabschluss für die öffentlichen Bediensteten zu übernehmen auch für das Jahr 2024 gilt“, so Dohr. „Kärntens Landes- und Landeskrankenhausbedienstete sind keine Mitarbeiter zweiter Klasse.“

Bundesabschluss in Klagenfurt übernommen

Übernommen wurde der Bundesabschluss übrigens beispielsweise schon in Klagenfurt. Dohr fordert einen „Automatismus für die Übernahme des Bundesgehaltsabschlusses in Kärnten“. „Wer viele Mitarbeiter hat, hat eine große Verantwortung, die noch vor allen anderen politischen Aufträgen kommt.“ Ein Reallohnverlust würde für ihn jedenfalls nicht in Frage kommen, meint der Gewerkschafter abschließend.

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