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/ ©Thomas Kaiser
Symbolfoto
Bild auf 5min.at zeigt einen Einsatzhubschrauber des ÖAMTC.

Bei Treibjagd: Gastjäger wollte Tier erschießen und traf seinen Kollegen

Am Sonntagmittag, den 26. November 2023, kam es bei einer Treibjagd zu einer Schussabgabe, wodurch ein weiterer Jäger verletzt wurde.

von Elisa Auer
Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
1 Minute Lesezeit(231 Wörter)

Gegen Mittag fand in Untergreith eine Treibjagd statt, bei der insgesamt 23 Jäger beteiligt waren. Beim letzten Trieb, gegen 12.15 Uhr wurde durch einen der eingesetzten Jagdhunde eine Waldschnepfe aufgescheucht, welche aus dem Waldstück in Richtung aufsteigender Wiese flog. Ein 30-jähriger Gastjäger nahm das Tier in das Visier seiner Flinte und gab einen Schuss ab. Dabei traf er zwar das Tier, allerdings auch seinen 24-jährigen Jägerkollegen, welcher sich zu diesem Zeitpunkt hinter einer Böschungskante befand.

„Verletzungen nicht lebensgefährlich“

Der durch die Schrotkugeln getroffene Jäger – ebenfalls ein Gastjäger aus Tirol – stand vom Schützen ca. 40 Meter entfernt in gegenüberliegender Richtung. Durch die Projektile wurde der Mann schwer im Gesicht bzw. Brustbereich verletzt und sackte zu Boden. Der verwundete Jäger dürfte für den Schützen aufgrund der vorherrschenden Topografie (Geländekante/Kuppe) kaum sichtbar gewesen sein. Es erfolgte umgehend der Abbruch der Treibjagd und der Notruf wurde verständigt. Der Verletzte war vor Ort ansprechbar und wurde mittels Rettungshubschrauber in das LKH Graz verbracht, wo er momentan auch behandelt wird. Nach Aussagen der Ärzte ist die Verletzung nicht lebensgefährlich. Der Schütze selbst erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus zur weiteren Abklärung eingeliefert. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest beim Schützen war positiv.

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