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Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Der Villacher Rathausplatz im Sommer.
Im Villacher Rathaus beschreitet man "neue Wege".

Zwei Urlaubstage: Villacher Rathaus-Belegschaft bekommt Freizeit-Option

Die Lohnverhandlungen für Mitarbeiter im öffentlichen Bundesdienst sehen für 2024 eine Erhöhung von 9,15 Prozent vor. Die Stadt Villach übernimmt diese Lohnverhandlung, wird aber gleichzeitig auch eine Alternative anbieten.

von Phillip Plattner
Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(202 Wörter)

Urlaub statt Lohnerhöhung? Diese Alternative wird die Stadt Villach ihren Mitarbeitern im öffentlichen Dienst anbieten. Wer auf einen Teil seiner Lohnerhöhung von 9,15 Prozent verzichtet und sich mit acht Prozent „zufriedengibt“, würde dafür „dauerhaft zwei zusätzliche Urlaubstage“ erhalten, heißt es nun in einer Presseaussendung.

„Beschreiten damit in Kärnten neue Wege“

„Wir wollen flexible Lösungen anbieten“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Diese sogenannte Freizeit-Option gibt es in Bereichen der Privatwirtschaft schon länger. Im öffentlichen Dienst beschreiten wir damit in Kärnten neue Wege.“ Die Rathaus-Belegschaft soll mittels interner Online-Abstimmung die Option befürworten oder ablehnen. „Es ist für uns wichtig, zu wissen, wie viele Mitarbeiter sich vorstellen können, freiwillig die neue Möglichkeit in Anspruch zu nehmen. Denn sie ist mit einem jährlichen Verwaltungsaufwand verbunden. Und der muss sich für das Budget rechnen“, erklärt Magistratsdirektor Christoph Herzeg.

„Wir begrüßen freiwillige Freizeit-Option“

„Von Seiten der Personalvertretung freuen wir uns, dass der Bundesabschluss auch für unsere Mitarbeiter übernommen wird. Wir sehen dies als große Wertschätzung für unsere Arbeit. Gleichzeitig begrüßen wir die angebotene freiwillige Freizeit-Option“, sagt Personalvertretungsobmann Hannes Mattersdorfer.

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