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Nach Sanierung: Villacher Draubrücke jetzt wieder beidseitig befahrbar

Sechs Monate dauerte die erste Generalsanierung der Draubrücke nach über 60 Jahren Nutzungsdauer. Fahrbahnübergänge, Lager, Korrosionsschutz, Entwässerung, Asphaltdecke, Geländer und Fahnenmaste – alles wurde erneuert.

von Anja Mandler
Anja Mandler Online-Redakteurin Leitung Steiermark
2 Minuten Lesezeit(282 Wörter)

Mehr als 60 Jahre nach ihrer Errichtung musste die Draubrücke in den vergangenen Monaten zum ersten Mal generalsaniert werden. Als Verbindung zwischen Hauptplatz und Hauptbahnhof gilt sie als wichtigster Flussübergang Villachs. Heute, Dienstag, kann sie in den späten Nachmittagsstunden pünktlich wieder für den Verkehr in beide Fahrtrichtungen geöffnet werden. Während der gesamten Arbeiten galt eine Einbahn stadteinwärts.

Fit für Jahrzehnte

Rund sechs Monate dauerte die komplexe Sanierung. Sie hat sowohl Erneuerungen im Oberbau als auch an der Unterseite der 80 Meter langen Konstruktion umfasst. Die Gesamtkosten der Arbeiten betragen drei Millionen Euro. „Die Sanierung macht die Brücke für die kommenden Jahrzehnte fit“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Er listet die wichtigsten Punkte der erledigten Arbeiten auf: „Es wurden Lager und Fahrbahnübergänge ausgetauscht, die Fahrbahndecke erneuert, das gesamte Stahlverbund-Tragwerk vor Korrosion geschützt, die Brückenentwässerung auf den neuesten Stand gebracht sowie Geländer und Fahnenmaste erneuert.“ Einige kleinere Arbeiten müssen in den kommenden Tagen zwar noch an der Unterseite der Brücke erledigt werden, für den Verkehr stellen sie allerdings kein Hindernis mehr dar.

Dank an Bevölkerung

Stadtrat Sobe bedankt sich bei der Villacher Bevölkerung. „Die Reduktion auf eine Einbahn über einen so langen Zeitraum war eine massive Einschränkung der Mobilität. Die bauausführende Arbeitsgemeinschaft war aber stets bestrebt, den Verkehr bestmöglich fließen zu lassen.“ Auch bei den Betrieben, die an die Brücke angrenzen, bedankt sich der Baureferent: „Ich weiß, dass so eine große und lang dauernde Baustelle eine enorme Belastung für das Umfeld ist. Die Sanierung war aber alternativlos.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 28.11.2023 um 16:19 Uhr aktualisiert

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