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Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Es ist eine Kerze zu sehen.

Rätsel um Tod von Segler: War es Unfall oder doch Verbrechen?

Unter mysteriösen Umständen ist am 18. November, die Leiche eines 62-jährigen Steirers am Strand von Kupang, Indonesien, angeschwemmt worden. Sein Tod wirft viele Fragen auf: War es ein Unfall oder doch ein Verbrechen?

von Sabrina Tischler
Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(405 Wörter)

Nun, fix ist, die Leiche des 62-jährigen Steirers, Hannes F., wies Verletzungen im Bereich des Kopfes und Gesichts auf – 5 Minuten berichtete. Wurden ihm die Verletzungen von einer anderen Person hinzugefügt oder stammen sie von einem Unfall? Eine Obduktion würde dazu bekanntlich ja Aufschluss geben, aber in diesem Fall kamen weitere Widersprüche auf.

Widersprüche bei Obduktion

Aus Indonesien heißt es, dass die Obduktion auf ein Gewaltverbrechen hinweist. Wie die Kleine Zeitung berichtet, könnte Hannes F. am Kopf geschlagen und danach im Wasser denn Wellen überlassen worden sein. Aus dem österreichischen Außenministerium heißt es hingegen, dass es keine Anhaltspunkte auf ein Fremdverschulden gebe und der schriftliche Obduktionsbericht wohl noch Wochen auf sich warten ließe.

Wie kam Frau zu seinem Handy?

Fragen, Fragen und noch mehr Fragen rund um den Tod des 62-Jährigen tauchen auf. Weitere Rätsel warf das Telefon des Steirers auf. Seine Frau hatte ihn an jenem Tag mehrmals angerufen – Die Anrufe nahm zuerst ein unbekannter Mann und danach eine Frau entgegen. Die Frau meinte, das Handy des Steirers sei am Strand gelegen und sie habe es gefunden. Wie kann es sein, dass seine Tasche und sein Handy am Strand waren, wenn Hannes‘ Leiche ja aus dem Wasser angeschwemmt wurde? Tasche und Handy müssten sich ja mit ihm gemeinsam auf dem Segelboot befunden haben. Und wäre das Handy ebenso ins Wasser gefallen, dann hätte es wahrscheinlich auch nicht mehr funktioniert.

„So hätte Hannes das Boot niemals befestigt“

Aber auch rund um das Boot ranken sich fragliche Umstände. Wie ein Segelfreund von Hannes gegenüber der Kleinen Zeitung aussagte, sei das Beiboot nur spärlich am Segelboot befestigt worden: „So hätte Hannes das Beiboot niemals befestigt.“ Wer also soll dann das Beiboot am Segelboot befestigt haben, wenn es nicht der Steirer selbst war? Und die große Frage, die alle beschäftigt, bleibt weiterhin offen: War es nun ein Unfall oder wurde Hannes getötet? Die weiteren Ermittlungen sollten wohl Antwort bringen.

Wiedertreffen mit Ehefrau war geplant

Hannes war seit 2017 mit seiner Frau mit dem Segelboot auf der ganzen Welt unterwegs. Auf Indonesien soll es sich alleine befunden haben – 5 Minuten berichtete. In wenigen Wochen wollte sich das Ehepaar wieder treffen, dazu kam es aber leider nicht. Freunde und Familien trauern um den ehemaligen Kriminalisten.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 01.12.2023 um 08:36 Uhr aktualisiert

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