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/ ©Rotes Kreuz/Heider M.

Kein heißes Wasser: Junge Familie konnte Baby nicht mehr ernähren

20.000 Menschen sind in den Bezirken Murau und Murtal ohne Strom. Die örtlichen Rotkreuz-Dienststellen bleiben weiterhin mit aufgestockten Mannschaften besetzt.

von Janine Ploner
Janine Ploner 5 Minuten Online Redaktion
2 Minuten Lesezeit(319 Wörter)

In St. Lambrecht musste ein Pflegeheim evakuiert werden. Im Großraum Judenburg wurden Pflegeheime gezielt durch das Rote Kreuz angefahren, um Unterstützung zu bieten und die Lage zu erheben.

Pflegeheime mussten evakuiert werden

Elf Personen mussten aufgrund der Umstände aus einem Pflegeheim in St. Lambrecht in umliegende Pflegeeinrichtungen verbracht werden. Das Rote Kreuz stand dafür mit zwei Rettungswägen im Einsatz. Die übrigen Bewohner konnten von Gemeinde und Feuerwehr im nahegelegenen Lambrechterhof untergebracht werden. Auch eine Familie suchte gestern in den Abendstunden Hilfe an der Bezirksstelle Murau. Für ihr erst 11 Wochen altes Baby wurde heißes Wasser für die Zubereitung von Nahrung benötigt.

Rotkreuz-Kräfte in Judenburg fuhren Pflegeheime an

Nach der Versorgung von 200 Personen, die gestern Nachmittag in zwei gestrandeten S Bahnen im Judenburger Bahnhof festsaßen, bleibt das Rote Kreuz auch in der Region Judenburg gefordert – wir haben berichtet. In den gestrigen Abendstunden, in der Nacht und auch heute Morgen wurden Pflegeheime in der Region angefahren, um Unterstützungsleistung direkt vor Ort zu bieten und um die Lage zu erheben. „Glücklicherweise geht es den Personen den Umständen entsprechend gut. Sie sind gefasst und nehmen die Situation gut an“, sagt Peter Hackl, Bezirksrettungskommandant des Rotkreuz-Bezirkes Judenburg.

Einwohner suchen Zuflucht in den Bezirksstellen

Die so gesammelten Informationen wurden an den Krisenstab zur Einschätzung der Gesamtlage weitergegeben. Die Dienststellen des Roten Kreuzes in den politischen Bezirken Murau und Murtal bleiben bis auf Weiteres durchgehend besetzt und dienen der Bevölkerung als zusätzliche Anlaufstellen. Hackl: „Menschen kommen vor allem zu uns, um sich aufzuwärmen, Mobiltelefone zu laden und um heißes Wasser abzuholen. Ein großer Dank ist an dieser Stelle allen Mitarbeitern des Roten Kreuzes und der weiteren Einsatzorganisationen auszusprechen: Sie arbeiten unermüdlich daran, die Bevölkerung zu unterstützen, wo dies möglich ist.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 03.12.2023 um 15:38 Uhr aktualisiert

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