9,2 Prozent mehr Lohn: Für diese Personen gibt’s ab 1. Jänner mehr Geld
2.000 Euro Bruttomindestlohn und 9,2 Prozent Lohnsteigerung für die niedrigen und mittleren Einkommensgruppen: So sieht der KV-Abschluss für die Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger in Österreich aus.
Nach drei „sehr schwierigen Verhandlungsrunden“, so Monika Rosensteiner, KV-Verhandlungsleiterin des Fachbereichs Gebäudemanagement der Gewerkschaft „vida“ hat man für mehr als 54.000 Menschen in Österreichs Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung einen Abschluss erzielen können. Ab 1. Jänner 2024 erhöhen sich die Löhne für immerhin rund 95 Prozent der Beschäftigten, die in den niedrigen und mittleren Einkommensgruppen eingestuft sind, um 9,2 Prozent. Diese profitieren damit am meisten vom Lohnabschluss. „Auch unser Ziel, 2.000 Euro Bruttomindestlohn im Monat, wurde erreicht“, so Rosensteiner erfreut.
„Beschäftigten benötigen jeden Euro mehr“
Von den mehr als 54.000 Beschäftigten, denen der KV-Abschluss zugute kommt, seien mehr als 70 Prozent Frauen. Es konnten in den Verhandlungen die Abgeltung der rollierenden Inflation sowie ein Reallohnzuwachs erreicht werden. „Besonders wichtig war uns dabei eine spürbare Erhöhung jener Lohngruppen, die noch deutlich unter 2.000 Euro brutto lagen. In diesen Gruppen arbeiten nahezu ausschließlich Frauen und das zum Großteil in Teilzeit. Hier hat sich die Teuerung ja bekanntlich am härtesten ausgewirkt – die Beschäftigten benötigen jeden Euro mehr“, betont Rosensteiner abschließend.