Mathe im Fokus: So schnitt Österreich bei PISA-Studie ab
Die aktuelle PISA-Studie zeigt einen Rückgang der Mathefähigkeiten bei Schülern, während die Leistungen in den Naturwissenschaften und im Lesen stabil blieben.
Über 690.000 Schüler im Alter von 15 bis 16 Jahren weltweit, darunter 6.200 aus Österreich, wurden in dieser Studie getestet. Der Test fand ausschließlich am Computer statt und dauerte drei Stunden, wobei Mathematik im Fokus stand.
Österreich verzeichnet vergleichsweise geringere Einbußen
Im Haupttestbereich Mathematik sanken die Ergebnisse in den teilnehmenden OECD-Ländern von 489 auf 472 Punkte, was als bedeutsamer Rückgang angesehen wird. In Österreich fiel der Wert von 499 auf 487 Punkte, jedoch weniger stark als im Durchschnitt der OECD-Länder. In Lesen verringerte sich der Durchschnittswert von 487 auf 476 Punkte weltweit, während der Rückgang in Österreich von 484 auf 480 Punkte weniger signifikant war. Die Ergebnisse in den Naturwissenschaften zeigten praktisch keine Veränderungen.
Einfluss der sozialen Herkunft auf Schülerleistungen
Die PISA-Studie hebt erneut den starken Einfluss der sozialen Herkunft auf die Schülerleistungen hervor, wobei Jugendliche aus besser gestellten Familien bessere Ergebnisse erzielten. Diese Unterschiede haben sich in Österreich sogar weiter vergrößert.
Ergebnisse in Mathematik und Lesen
Neben der sozialen Herkunft beeinflusst auch der Migrationshintergrund die Ergebnisse, wobei Schüler mit Migrationshintergrund im Durchschnitt niedrigere Leistungen erzielten. Des Weiteren gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern, wobei Jungen in Mathematik und Mädchen beim Lesen im Vergleich zueinander variierende Ergebnisse erzielten.