Ärztebereitschaftspool soll Krankenhäuser entlasten
Personalengpässe an Krankenhäusern ist ein altbekanntes Thema. Mit dem Rufbereitschaftspool für Ärzte möchte die KAGes dem entgegenwirken.
Mit Dezember startete das Pilotprojekt „Rufbereitschaftspool Ärztlicher Dienst“. Das Pilotprojekt hat zum Ziel, standort- und abteilungsübergreifend Ausgleich in den verfügbaren Personalressourcen für die Nachtdienstversorgung zu schaffen. Die Realisierung dieses Ziels erfolgt durch die Einrichtung eines Rufbereitschaftspools, der von Ober-, Fach- sowie Assistenzärzten aller KAGes Standorte bespielt wird.
Entlastung bei Personalmangel
Der Rufbereitschaftspool soll vor allem jene Standorte der KAGes entlasten, welche die etablierten Journaldiensträder aufgrund von Personalengpässen erschwert bespielen können. Damit soll vor allem das bestehende Personal entlastet und Journaldiensträder stabilisiert werden.
Hier startet das Projekt
Die Abteilung für Anästhesie des LKH Hochsteiermark, Standort Bruck sowie die Abteilung für Innere Medizin des LKH Murtal, Standort Knittelfeld starten als Pilothäuser. Bei erfolgreicher Umsetzung erfolgt eine Ausrollung auf andere Sonderfächer.
Finanzielle Anreize
Um das Engagement zu honorieren, bietet das Rufbereitschaftspool-Projekt finanzielle Anreize. Die Bezahlung der Rufbereitschaft orientiert sich am Überstundenregulativ. Zusätzlich werden die Fahrtkosten vergütet und die Wegzeit wird als Arbeitszeit angerechnet. Nicht in Anspruch genommene Dienste werden mit einer Pauschale entschädigt.