Kärntnerinnen stehen auf Designer-Handtaschen als Investition
Chanel, Louis Vuitton und Co.: Viele Frauen träumen von der eigenen Designerhandtasche. Rund ein Drittel der Kärntnerinnen sieht das Modeaccessoire sogar als "gute Investition".
Kultstücke wie die „Chanel 2.55 Flap Bag“ oder die „Louis Vuitton Pochette“ stehen auch heuer wieder auf zahlreichen Wunschlisten. Bei Originalpreisen von bis zu mehreren tausend Euro handelt es sich dabei jedoch, zumindest bei den meisten, nicht um eine jährliche Bitte ans Christkind, sondern um einen lang gehegten Traum. Auf willhaben sind in der Kategorie „Taschen / Koffer“ derzeit mehr als 220.000 Anzeigen online, davon tausende Designerstücke vom nie getragenen Klassiker bis hin zum gut gepflegten Sammler-Exemplar. Und so hat Österreichs größter digitaler Marktplatz mehr als 1.500 UserInnen in ganz Österreich zu ihren Handtaschen-Präferenzen befragt und in Erfahrung gebracht, ob sie Taschen namhafter Modehäuser als gute Investition betrachten.
Ein Drittel der Kärntnerinnen sehen Handtaschen als „gute Investition“
So findet etwa ein Drittel der Befragten, dass Designer-Handtaschen „eine gute Investition“ seien – besonders für TeilnehmerInnen in Kärnten (38,7 Prozent) und im Burgenland (36,4 Prozent) sowie für Personen zwischen 30 und 39 Jahren (34,7 Prozent) ist dies bei der Kaufentscheidung überdurchschnittlich ausschlaggebend. Noch entscheidender sind für die UserInnen in ganz Österreich lediglich das „ansprechende Design“ (51,4 Prozent) und die „hohe bzw. höhere Qualität“ (46 Prozent). Doch: Auch der Nachhaltigkeits-Aspekt wird von 12,8 Prozent der UserInnen hervorgehoben. 60 bis 69-Jährige legen mit 17,2 Prozent darauf sogar noch mehr Wert, als 18 bis 29-Jährige (16,9 Prozent). Zudem ist der grüne Gedanke für VorarlbergerInnen, BurgenländerInnen und NiederösterreicherInnen beim Interesse an Designer-Handtaschen ganz besonders relevant.
Salzburg ist Österreichs Hochburg der Designer-Handtaschen
Bundesweit gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, entweder mehrere (31,3 Prozent) oder eine (23,5 Prozent) Designer-Handtasche ab einem Originalpreis von 500 Euro zu besitzen, wobei die Kleiderschränke in Salzburg bei weitem am häufigsten mit exklusiven Modellen bestückt sind. Denn: In diesem Bundesland besitzen mit 62,1 Prozent etwa doppelt so viele Menschen wie der Schnitt gleich mehrere Designer-Handtaschen. Spannend ist dabei auch, dass Designer-Handtaschen in kleineren Städten ab 10.000 EinwohnerInnen tendenziell sogar häufiger vertreten sind, als etwa in der Bundeshauptstadt Wien.
Knapp ein Drittel hat bereits selbst eine Designer-Tasche weiterverkauft
Und was macht eine Designer-Handtasche zu einer guten Investition? „Wenn ich sie viele Jahre lang bzw. oft trage“ (56,7 Prozent), „Wenn sie nicht aus der Mode kommt“ (53,6 Prozent) sowie „Wenn sie ein Sammlerstück ist bzw. ein Sammlerstück werden könnte“ (27 Prozent), wurden dabei am öftesten genannt. 16,3 Prozent sprechen von einer guten Investition, wenn die Designer-Handtasche mit Gewinn verkauft werden kann. 14,4 Prozent würden dem zustimmen, wenn zumindest der Originalpreis erzielt wird. In Summe gaben 28,4 Prozent der User an, bereits eine oder mehrere Designer-Handtaschen weiterverkauft zu haben. Rund ein Viertel jener, die bereits erfolgreich eine oder mehrere solcher Taschen verkaufen konnten, haben dabei einen Gewinn (18,3 Prozent) bzw. den Originalpreis (7,9 Prozent) erzielt. Der Resale Value einer Designer-Handtasche hängt dabei von zahlreichen Faktoren ab. Vor allem zeitlos-klassische Modelle wie die Hermès Birkin Bag, die Lady Dior oder die Chanel 2.55 Flap Bag, um nur einige Beispiele zu nennen, sind ein hohes, aber auch ein smartes Investment, da sie oftmals zum selben Preis, oder mit Gewinn, weiterverkauft werden können.