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Kärntner verlor Vermögen: Gold-Betrüger zu 4,5 Jahren Haft verurteilt

Im Februar 2023 wurde ein Kärntner Opfer von Betrügern und verlor Goldmünzen im Wert von rund 760.000 Euro. Ein Angeklagter musste sich heute vor Gericht verantworten. Er wurde zu 4,5 Jahren Haft verurteilt.

von Anja Mandler
1 Minute Lesezeit(231 Wörter)

Ein Anruf wurde einem 89-jährigen Kärntner zu Beginn des Jahres zum Verhängnis. Ein Betrüger gab sich als Sohn des Mannes aus und behauptete, einen tödlichen Unfall verursacht zu haben. Nun bräuchte er Geld für die Kaution. Der 88-Jährige holte daraufhin Goldmünzen – Wiener Philharmoniker – im Wert von insgesamt rund 760.000 Euro aus seinem Bank-Safe und übergab das Geld an den Betrüger, der sich zu dem Zeitpunkt als Polizist ausgab. Rund sieben Monate später konnte der mutmaßliche Täter gefasst werden, 5 Minuten berichtete.

Verdächtiger in Polen verhaftet

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen jungen Polen, der in seiner Heimat verhaftet wurde. DNA-Spuren an einer Klingel lieferten den entscheidenden Hinweis. Er wurde daraufhin nach Österreich ausgeliefert und in die Justizanstalt Klagenfurt überstellt. Von den Goldmünzen fehlte allerdings jede Spur. Vermutet wurde, dass der Verdächtige nicht allein agierte, sondern eine größere Tätergruppe dahinter steckte.

Urteil: 4,5 Jahre Haft

Wegen schweren Betrugs musste sich der Angeklagte heute, 7. Dezember, vor Gericht verantworten. Ihm wurde zur Last gelegt, er habe „im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit derzeit unbekannten Personen als Mittäter, ein Opfer zur Aushändigung von Goldmünzen im Gesamtbetrag von 760.400 Euro verleitet.“ Er wurde laut Medienberichten zu 4,5 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 07.12.2023 um 12:08 Uhr aktualisiert

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