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Erster Villacher Baugipfel bringt wichtige Neuerung

Villachs Wachstum erfordert Infrastruktur-Ausbau, etwa im Glasfaser-Bereich. Bei einem Abstimmungsgespräch, das die Stadt Villach einberufen hat, einigten sich Kelag, A1, Magenta und ÖGIG auf Koordination der Bauprogramme.

von Carolina Jakubovic
1 Minute Lesezeit(249 Wörter)
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Villach ist seit Jahren die am stärksten wachsende Stadt Kärntens. Bis zum Jahr 2030 könnte die Marke von 70.000 Ein­wohnerinnen und Einwohnern erreicht werden. Diese Dynamik erzeugt mitwachsende Bedürfnisse, etwa bei der Versorgung mit Fern­wärme oder beim Ausbau des Glasfasernetzes für optimalen Datenfluss. Mit Johann Presslinger hat die Stadt Villach nun einen Infrastruktur-Manager eingesetzt. Er soll Grabungs­arbeiten der Kelag (Fernwärme), vor allem aber der Unternehmen A1, Magenta und ÖGIG (Glasfaser) so koordinieren, dass der Ausbau rasch umgesetzt wer­den kann, und trotzdem so we­nig Baustel­len-Belastung für die Bevölkerung wie mög­lich mit sich bringt. “Dieses Ziel setzt die Zusammen­arbeit der Firmen mit der Stadtverwaltung voraus“, sagt Baureferent Harald Sobe.

Bereitschaft zur Zusammenarbeit

Aus diesem Grund lud die Stadt Villach zu einem „Bauträger-Gipfel“ ins Rathaus. In einem knapp zweistündigen Gespräch konnten wichtige Einigungen erzielt werden: Die Firmen erklär­ten sich bereit, ihre Bauprogramme für die kommenden Jahre vorab zu präsentieren. Dadurch können Optimierungen vorgenommen werden. „Das wird viele Koordi­nationsgesprä­che und Fle­xibilität von allen Beteiligten erfordern“, sagt Stadtrat Sobe.

Erster, wichtiger Schritt

Die nun verkündete Bereitschaft der Konzerne, ihre Programme abzustimmen, sei ein erster, wichtiger Schritt. Denn der Ausbau von leistungs­starker Infrastruktur stoße zwar auf sehr großes Verständnis bei der Bevölkerung „dennoch ist ein ressour­censchonender Ab­lauf des Bauprogramms unver­zichtbar“, sagt Sobe.

Erster Villacher Baugipfel bringt wichtige Neuerung
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1. Baugipfel der Stadt Villach: Stadtrat Harald Sobe und Baudirektor Otto Lauritsch begrüßen Vertreterinnen und Vertreter der Bauträger
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