Achtung vor Betrügern: Zur Weihnachtszeit sind sie vermehrt unterwegs
Während die Feiertage näher rücken und Online-Bestellungen für Geschenke zunehmen, warnt die Arbeiterkammer (AK) vor einer Welle gefälschter Versand-Benachrichtigungen, die derzeit im Umlauf sind.
Diese Nachrichten, die vorgeben, von Paketzustellern zu stammen, können zu betrügerischen Abonnement-Fallen führen, wenn Nutzer auf die enthaltenen Links klicken.
Zu Weihnachten vermehrte Nachrichten
Wer in Erwartung von Paketen für Weihnachten auf Versandnachrichten von Paketdiensten wartet, ist anfällig für Betrugsversuche. Die AK hat festgestellt, dass Konsumenten vermehrt gefälschten Versand-Benachrichtigungen ausgesetzt sind. Diese betrügerischen Nachrichten variieren in ihrer Form, enthalten jedoch typischerweise Aufforderungen, Daten zu aktualisieren oder Geld für angebliche Gebühren zu zahlen.
Man muss besonders wachsam sein
„Konsumenten müssen besonders wachsam sein, um nicht Opfer dieser betrügerischen Machenschaften zu werden“, warnt Jakob Kalina, Konsumentenschützer der AK. „Die gefälschten Mitteilungen werden geschickt gestaltet und führen zu gefälschten Websites, die den echten sehr ähnlich sehen. Hier werden sensible Bankdaten abgefragt, und die Zahlung eines geringfügigen Betrags soll vorgeblich die Zustellung beschleunigen. Letztlich resultiert dies jedoch in unerwarteten Abbuchungen und einem Datenverlust an kriminelle Gruppen.“
Um Verluste zu vermeiden und persönliche Daten zu schützen, gibt die AK folgende Ratschläge:
1. Ignoriere verdächtige Nachrichten: Jegliche Aufforderungen zur Aktualisierung von Daten oder Zahlungen sollten ignoriert werden. Im Falle von Zustellproblemen ist der/die Händler:in der richtige Ansprechpartner, da der Zustelldienst in ihrem Auftrag handelt.
2. Erkenne die Falle: Fake-Benachrichtigungen enthalten Links zu gefälschten Websites. Durch aufmerksames Lesen und Überprüfen der genannten Webadresse kann man Betrugsversuche erkennen und vermeiden. Das Anklicken solcher Links sollte unterbleiben.
3. Blockiere den Absender: Es empfiehlt sich, Absender solcher Fake-Nachrichten zu blockieren, um zukünftig keine weiteren Mitteilungen zu erhalten.
4. Schütze deine Rufnummer: Verhindern Sie versehentliche Klicks auf Abo-Fallen, indem Sie Ihre Nummer für Mehrwert-/Drittanbieter-Dienste sperren lassen. Weitere Tipps dazu finden Sie auf der AK Wien Homepage in der Broschüre „Smart am Handy“ unter Service, Ratgeber und AK Young-Angebote.
5. Bei Bedarf die Bank kontaktieren: Sollten bereits Daten auf gefälschten Websites preisgegeben worden sein, ist es ratsam, sofort Kontakt mit der Bank aufzunehmen, um mögliche Maßnahmen zur Wiederherstellung des verlorenen Geldes zu besprechen.