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Symbolfoto von 5min.at: Alpinpolizeihubschrauber rettet Bergsteiger im Winter.

Mit Hubschrauber abtransportiert: Pistenspaß wird zum teuren Desaster

Am 8. Dezember starten viele niederösterreichische Regionen in die Skisaison. Egal, ob beim Tagesausflug oder beim mehrtägigen Skivergnügen: Jedes Jahr kommen in der Wintersaison in Österreich Zigtausende Menschen zu Schaden.

von Janine Ploner
Janine Ploner 5 Minuten Online Redaktion
1 Minute Lesezeit(168 Wörter)

Nicht alle schaffen es selbst vom Berg. Dass die Österreichische Gesundheitskasse automatisch die Kosten übernimmt, wenn ein Hubschrauber für den Transport ins Krankenhaus benötigt wird, ist allerdings ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube. Denn es ist gesetzlich geregelt, dass die ÖGK dafür nicht aufkommen darf. Verfügen die Betroffenen nicht über eine Versicherung, kann eine Rechnung von 4.000 Euro und mehr ins Haus flattern.

Versicherungsschutz überprüfen

Leider melden sich immer wieder Menschen mit hohen Transportkostenrechnungen bei den AK-Experten. Diesen sind aber in den meisten Fällen die Hände gebunden. „Überlegen Sie daher besser vor dem Pistenspaß, ob Sie für den Fall des Falles abgesichert sind oder ob es sinnvoll wäre, noch Vorkehrungen zu treffen“, sagt AK Niederösterreich-Versicherungsexperte Thomas Grünberger. Eine private Unfallversicherung, eine Mitgliedschaft beim Alpenverein, der Bergrettung, den Naturfreunden oder bei einem Automobilclub kann dafür infrage kommen. Außerdem ist auch über den ÖSV/Ski Austria entsprechender Versicherungsschutz zu bekommen.

Worauf sollte ich achten?

Die Versicherung sollte Bergungs-, Such- und Transportkosten abdecken. Auch die Versicherungsbedingungen sollten  genau angeschaut werden.

Übrigens: Bist du auf dem Berg unterwegs und verletzt durch Unachtsamkeit beim Skifahren oder Rodeln jemanden oder beschädigen dessen Sachen, springt die private Haftpflichtversicherung ein.

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