Rasche Hilfe aus der Luft: Flugrettung startet in die Wintersaison
Diese Woche starteten die ARA und die ÖAMTC Flugrettung in die Wintersaison.
Winter bedeutet Hochsaison für die Lebensretter. Rasche Hilfe aus der Luft in Kärnten leisten dabei die beiden Flugrettungen der ARA und des ÖAMTC. Beide starteten mit ihrem Team diese Woche in die Wintersaison.
ARA Flugrettung: Neue Saison, neuer Hubschrauber
Die ARA Flugrettung hat am Nassfeld in den Ski-Winter gestartet. Der bisherige Notarzthubschrauber vom Typ EC135 hat allerdings ausgedient. Ab sofort kommt, wie auch auf den ARA-Stationen in Fresach und Reutte, eine top-moderne H145 aus dem Hause Airbus zum Einsatz – Sie ist praktisch eine fliegende Intensivstation. „Dieser Wechsel bedeutet für die gesamte Region eine deutliche Verbesserung der notärztlichen Versorgung“, freut sich ARA-Geschäftsführer Thomas Jank. Der neue Notarzthubschrauber wurde wieder ins Leitstellen-System des Landes Kärnten eingebunden. Das bedeutet: Er steht für Einsätze im gesamten Bundesland zur Verfügung.
ÖAMTC: Seit über 20 Jahren im Einsatz
Seit über 20 Jahren leistet der Alpin 1 in beliebten Kärntner Schigebieten rasche Nothilfe aus der Luft. Alleine im vergangenen Winter wurde das Team des Alpin zu unzähligen Einsätzen im Bereich Turracher Höhe, Bad Kleinkirchheim und der Gerlitzen Alpe und auch bundesländerübergreifend gerufen. Diese Woche startete der Alpin 1 in die neue Wintersaison Jeden Tag steht die Hubschrauber-Crew zum Einsatz bereit. „Immer, wenn es um einen schnellen und vor allem schonenden Transport in ein Krankenhaus geht – beispielsweise bei schweren Verletzungen – kommt im Regelfall der Alpin 1 zum Einsatz“, erklärt Alexander Rassi, Leiter des ÖAMTC Flugrettungsstützpunktes in Patergassen. „Wenn jede Minute zählt, kann unser Einsatz lebensrettend sein“, ergänzt Dr. Stefan Neuwersch-Sommeregger.