Reklamebau-Unternehmen meldet Insolvenz an: 17 Jobs in Gefahr
Die N. Wilfling Reklamebau Ges.m.b.H. hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter und plant, kurzfristig den Betrieb fortzuführen, um ihn dann zu schließen
Der AKV berichtet: Die angehäuften Verbindlichkeiten werden auf einen Betrag von 543.519,34 Euro geschätzt. Beim Landesgericht für ZRS Graz wurde ein Konkursverfahren über das Vermögen der N. Wilfling Reklamebau Ges.m.b.H. eröffnet.
Seit 2017 verschlechtert
Die Firma wurde 1991 gegründet und ist im Bereich des Handels und der Herstellung von verschiedenen Reklameartikeln wie Tankstellenwerbung, Leuchtschilder, Buchstaben, Pylone und Digitaldrucke tätig. Die Insolvenzursachen und die finanzielle Situation des Unternehmens haben sich seit 2017 verschlechtert, nachdem bereits ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet wurde. Der Mangel an lukrativen Aufträgen für das kommende Jahr wird als Hauptursache für die Insolvenz genannt. Die allgemeine Marktentwicklung, begünstigt durch den Ukraine-Krieg und die hohe Inflation in Österreich, wird als maßgeblicher Faktor für diese Entwicklung betrachtet.
Mehrere Details
Laut dem AKV: Die Verbindlichkeiten des Unternehmens belaufen sich auf 543.519,34 Euro, während die Aktiva einen Wert von 508.789,56 Euro aufweisen. Daraus ergibt sich eine Überschuldung von 34.729,76 Euro. Unter den Aktiva befinden sich Kundenforderungen in Höhe von 368.702,58 Euro deren Werthaltigkeit jedoch noch zu ermitteln ist. Es wird geplant, das Unternehmen bis zum 21. Dezember 2023 vorübergehend zu betreiben, bevor es endgültig geschlossen wird.
Wichtige Verfahrensdaten im Überblick:
- Eröffnung der Insolvenz: 12. Dezember 2023
- Anmeldefrist für Forderungen: 30. Jänner 2024
- Berichts- und Prüfungstagsatzung: 13. Februar 2024, 10.35 Uhr
- Insolvenzverwalter: Mag. Laura Wuntschek, Rechtsanwältin, Kaiserfelgasse 7, 8010 Graz (Kanzlei Klein, Wuntschek & Partner Rechtsanwälte GmbH)