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/ ©Pexels / Karolina Grabowska
Symbolfoto
Ein Bild auf 5min.at zeigt einen Mann in grüner OP-Kleidung. Seine Arme sind verschränkt, um seinen Hals hängt ein Stethoskop.

KV-Verhandlungen für geistliche Krankenhäuser gehen weiter

Die Gewerkschaft vida und die Ärztekammer erwarten von der Arbeitergeberseite vor der heute stattfindenden KV-Verhandlungsrunde der geistlichen Krankenhäuser Kärnten sehr deutliche Signale in Richtung Verbesserung.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(238 Wörter)

„Das Jahr nähert sich mit großen Schritten dem Ende zu. Ein moderner und zukunftsorientierter Kollektivvertrag mit Wirkung ab 1. Jänner 2024 war das vereinbarte Verhandlungsziel“, hebt Theres Marschnig, Betriebsratsvorsitzende und Verhandlungssprecherin der Gewerkschaft vida hervor: „[…] Unsere Kollegen haben sich zeitgemäße Arbeitsbedingungen verdient. Das betrifft einerseits eine Arbeitszeitverkürzung der bei uns immer noch bestehenden 40-Stunden-Woche und andererseits eine faire Bezahlung für ihre Mehrarbeit und Flexibilität.“

Umfangreiches Forderungspaket

„Dass es zu unserem seit über vier Monaten vorliegenden umfangreichen Forderungspaket bis heute nur einige wenige unverbindliche Absichtserklärungen der Arbeitgeberseite gibt, ist mehr als bedauerlich“, ergänzt Bernhard Dippold, ärztlicher Betriebsrat bei den Elisabethinen und Verhandlungssprecher der Ärztekammer. „Wir hoffen darauf, dass unser Verhandlungsgegenüber jetzt auch bei den Rahmenbedingungen erkennt, dass ein Bestehen auf den gesetzlichen Mindestanforderungen nicht mehr zeitgemäß ist. Mit uns gemeinsam sollen die Arbeitgeber den über 30 Jahre alten bisherigen Kollektivvertrag durch ein zukunftsgerichtetes, modernes Vertragswerk ersetzen, das nicht nur die geringere Attraktivität gegenüber den Krankenanstalten des Landes Kärnten, sondern auch jene über die Landesgrenzen hinaus beendet.“

„Geduld der Mitarbeiter nicht grenzenlos“

Ursula Heitzer, Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida, und Markus Opriessnig, Präsident der Kärntner Ärztekammer, halten gemeinsam fest: „Wir gehen davon aus, dass am Mittwoch von den Dienstgebern konstruktive Vorschläge vorgelegt werden, weil auch sie wissen, dass die Geduld der Mitarbeiter in den geistlichen Spitälern nicht grenzenlos ist.“

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