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/ ©StadtKommunikation/Helge Bauer
Ein Bild auf 5min.at zeigt Wolfgang Hafner, Leiter der Abteilung Klima- und Umweltschutz, Dominic Allram vom Unternehmen Tamburi, Stadträtin Constance Mochar, Bürgermeister Christian Scheider, Inga Horny von KlagenfurtMarketing, Vizebürgermeister Alois Dolinar und Paul Brandstätter vom Unternehmen Veloce.
Projektpartner und Vertreter der Stadt präsentierten das neue, emissionsfreie Liefersystem.

Klagenfurt will 90 Prozent des Paket-Zustellverkehrs einsparen

Klagenfurter erhalten pro Jahr 6 Millionen Pakete. Dafür fahren die Zustelldienste jährlich 2 Millionen Kilometer durch die Straßen der Stadt - und die Paketmenge wächst! Dennoch will man künftig 90% des Zustellverkehrs einsparen.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(305 Wörter)
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Am Mittwoch wurden bei einem Pressegespräch erste Details zum neuesten Smart City-Projekt der Stadt Klagenfurt vorgestellt. Dieses soll schon bald zeigen, wie künftig Pakete im urbanen Raum zugestellt werden. Ermöglicht soll dies durch ein Zusammenspiel mehrerer Logistik-Profis ermöglicht werden. „Das neue, völlig emissionsfreie City-Liefersystem vereinfacht für Bürgerinnen und Bürger die Paketzustellung wesentlich und leistet einen äußerst wichtigen Beitrag dazu, das Ziel der Landeshauptstadt, bis 2030 klimaneutral zu sein, zu erreichen“, meint Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) dazu. Mit den Projektpartnern von „Tamburi“, „Jumug“ und „Veloce“ startet das emissionsfreie City-Liefersystem bald in den Pilotbetrieb mit 60 für alle Zustelldienste nutzbaren Paketkästen.

Und so funktioniert es!

Paketkästen werden aufgestellt

In der Pilotphase stellt das Unternehmen „Tamburi“ in den nächsten Wochen 60 für alle Zustelldienste nutzbare Paketkästen auf. In der Folge soll ein dichtes Netz entstehen, welches durchschnittlich weniger als 100 Meter zu jeder Wohnadresse entfernt sein soll. Die „Tamburi“-Paketkästen sind batterieautark und auch Versand und Rückversand sind möglich. Für Standortpartner und Bürger der Stadt sind die Paketkästen gratis. Auch lokale Händler sollen ohne Mehrkosten viel schneller liefern können, als überregionale Online-Shops.

Emissionsfreie Mietflotte für die Paketzustellung

Das Unternehmen „Jumug“ bietet Klagenfurter Unternehmen dann eine Mietflotte an emissionsfreien Microfahrzeugen für die Paketzustellung und City-Lieferungen. Die CargoScooter sind gesetzlich Fahrrädern gleichgestellt und bieten ein Ladevolumen von zwei Kubikmetern. Sie haben sich im Einsatz bei den führenden Paketzustellern als deutlich produktiver als herkömmliche Lieferwagen erwiesen, sodass jeweils fünf CargoScooter sechs herkömmliche Paketlieferwagen ersetzen.

Eigenes City-Lieferservice

„Veloce“ bietet emissionsfreies City-Lieferservice unter Einsatz der CargoScooter. Die Dienste umfassen Abholungen von Versendern, Sortier- und Umschlagstätigkeiten sowie Zustellungen an Tamburi-Paketkästen oder an Firmen- bzw. die Wohnadressen.

Projekt wird gefördert

Die Pilotphase wird vom Kompetenzzentrum „SCHIG“ im Rahmen der Logistikförderung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) gefördert. „Als Umweltreferent freue ich mich, dass die SCHIG-Logistikförderung des BMK dazu beiträgt, Klagenfurt auf einen nachhaltigen Pfad zu lenken. Die Einführung von den Paketkästen, emissionsfreien CargoScootern und dem integrierten emissionsfreien City-Liefersystem zeigt, dass innovative Lösungen Verkehr reduzieren und die lokale Wirtschaft stärken können“, erklärt Vizebürgermeister Alois Dolinar (Team Kärnten). Nach der Pilotphase soll das Projekt flächendeckend ausgerollt werden. Dafür haben die Landeshauptstadt und die Projektpartner um eine EU-Förderung angesucht.

„Auf gute Zusammenarbeit“

„Mehr Komfort für Bürger, neue Chancen für lokale Händler, massive Verkehrsreduktion, emissionsfreie Zustellung mit kleinen Fahrzeugen und effizientere Prozesse für die Lieferwirtschaft sind die angestrebten Ergebnisse. Wir bedanken uns beim Fördergeber BMK und der SCHIG sowie der Stadt Klagenfurt und ihren Mitarbeitern für die bisherige Kooperation und freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit“, so Paul Brandstätter, Inhaber von Veloce, abschließend.

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