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/ ©Stadt Villach/Karin Wernig

30-jähriges Jubiläum: Frauenreferat feiert wichtige Meilensteine

Seit dem Jahr 1993 setzt sich das Frauenreferat in der Stadt für nachhaltige Frauenpolitik ein. Somit war Villach die erste Stadt in Österreich, die vertraglich einer jährlichen Subvention für Frauenarbeit zusagte.

von Janine Ploner
Janine Ploner 5 Minuten Online Redaktion
2 Minuten Lesezeit(287 Wörter)

Über die Jahre wurden einige frauenfördernde Initiativen umgesetzt. „Unser Frauenreferat zeichnet sich seit Anbeginn dadurch aus, qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten. Unter der ersten Frauenreferentin Monika Kircher und der ersten Frauenbeauftragten Sigrun Alten wurde wichtige Aufbauarbeit geleistet. Es wurden Veranstaltungsreihen ins Leben gerufen und Kooperationen, die bis heute bestehen, gestärkt und aufgebaut“, sagte Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

Frauen im Fokus

Ihre Vision ist nach wie jene, einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft. „Davon sind wir in sämtlichen Bereich leider noch weit entfernt. Wesentliche Weichen müssen auf höheren Ebenen gestellt werden. Jedoch können wir auf Gemeindeebene konsequent und engagiert Impulse setzen und das vielfältige Angebot für Frauen und Mädchen aufrechterhalten.“ Das Team des Frauenbüros und die Frauenbeauftragte arbeiten daran, das Portfolio des Angebots zu erweitern und Frauen im öffentlichen Leben sichtbarer zu machen. Die Bewusstseinsbildung hat über die Jahre sicher Früchte getragen, „aber es gibt immer noch viel zu tun“, mahnt Sandriesser.

Für eine gerechtere und gleichberechtigte Gesellschaft

„Damit Gleichstellung wirklich gelebt werden kann, ist eine referatsübergreifende Arbeit notwendig. Frauenthemen sind gesellschaftspolitische Themen, die uns alle betreffen. Um Geschlechtergerechtigkeit zu verwirklichen, ist außerdem die Umverteilung von unbezahlter Arbeit im Privaten wesentlich. In Zukunft wird es vor allem darum gehen, Synergien besser zu nutzen und Bewusstseinsbildung bei Mädchen und jungen Frauen zu fokussieren“, erklärt Frauenbeauftragte Alisa Mack. Lobende Worte kamen von Frauen-Landesrätin Sara Schaar. „Villach hat den Weg geebnet. Die vielfältigen Maßnahmen des Frauenreferates haben nicht nur das Bewusstsein für Frauenrechte geschärft, sondern es wurden auch konkrete Schritte unternommen, um Chancengleichheit und Wohlstand für Frauen in unserer Gesellschaft zu fördern.“

Überschrift

Im Parkhotel wurde im Anschluss gefeiert, Ute Liepold hat Auszüge aus ihrem Projekt Mutterland präsentiert und drei Frauenbiografien vorgestellt und der Poetry Slam „Was willst du denn noch mehr“ von Estha Sackl bildete den gelungenen Abschluss des Abends.


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