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/ ©Energetica Photovoltaic Industries

Fast 100 Jobs stehen am Spiel: Findet Energetica einen Nachfolger?

Nach der riesigen Pleite der "Energetica", die in der vergangenen Woche bekanntgegeben wurde, stellt sich die große Frage: Wird der Betrieb weiter fortgeführt werden können? Immerhin hängen 94 Jobs davon ab.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(231 Wörter)
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40 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Mit diesen Zahlen ist nächste Woche nicht nur das Liebenfelser Photovoltaik-Unternehmen „Energetica Industries GmbH“ (19 Millionen) sondern auch der „Flächenvermieter“ „Peak Power Holding GmbH“ (21 Millionen) in die Pleite gerutscht. Besonders tragisch: Von der „Energetica“-Pleite sind insgesamt 94 Mitarbeiter betroffen. Erst im Jänner haben diese Personen dann wohl endgültig Gewissheit, ob sie ihre Jobs behalten können oder nicht. Alles liegt daran, ob ein Investor gefunden wird oder nicht – mehr zu dieser Riesenpleite hier.

Betrieb bis 31. Jänner gesichert

Von Masseverwalter Ferdinand Lanker heißt es dieser Tage gegenüber Medien, der Betrieb bis 31. Jänner sei aktuell gesichert, darüber hinaus aber noch nicht. Allerdings würde es bereits ernstzunehmende Interessenten für eine Übernahme des „Energetica“-Werks in Liebenfels geben. Ob einer dieser Interessenten das Werk übernehmen und weiterführen wird, steht jedoch noch in den Sternen.

Das sind die Gründe für die Energetica-Pleite

Die Pleite hätte laut ihm auch zwei Ursachen gehabt. Einerseits hätte China den Weltmarkt mit billigen Photovoltaikanlagen geradezu überschwemmt. Aus diesem Grund hätte die „Energetica“ die Preise für ihre Produkte deutlich drosseln müssen. Andererseits habe man um mehrere Millionen Euro Solarmodule an einen ausländischen Käufer verkauft – aber nie das Geld dafür bekommen. Man sei also einem riesigen Betrug aufgesessen.

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