KV-Verhandlungen: Gewerkschaft droht mit möglichen Kampfmaßnahmen
In angespannter Atmosphäre fand die vierte Verhandlungsrunde zu einem neuen Kollektivvertrag für die geistlichen Krankenanstalten Kärntens statt.
„In den wichtigsten Punkten konnte mit den Arbeitgebern eine Annäherung erzielt werden, aber in diesem Tempo ist ein neuer Kollektivvertrag auch 2025 noch nicht fertig“, fasst Vida-Fachbereichssprecherin Theres Marschnig die vierte Verhandlungsrunde zusammen und Bernhard Dippold, Verhandlungsleiter für die Ärztekammer, ergänzt: „Aktueller Stand der Verhandlungen ist, dass am 22. Januar entgegen den ursprünglichen Wünschen auch der Arbeitgeber ein vorläufiger Abschluss nur über die wichtigsten Forderungspunkte geplant ist. Der dreißig Jahre alte Kollektivvertrag ist damit weiterhin in Geltung.“
Betriebsversammlungen
Marschnig erläutert das weitere Vorgehen: „Am 18. Jänner finden in allen betroffenen Häusern Betriebsversammlungen statt. In diesen informieren wir die Kollegen über den Inhalt des für den 22. Jänner geplanten Verhandlungsprogramms und über mögliche Kampfmaßnahmen, falls es an diesem Tag zu keiner unterschriftsreifen Vereinbarung kommt. Wir hoffen natürlich, dass es zu einer Lösung kommt, die wir den Beschäftigten dann zur Abstimmung vorlegen können.“