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/ ©Stadtgemeinde Wolfsberg

Minus in Millionenhöhe: Wolfsberg hat Budget für 2024 beschlossen

Auch Wolfsberg kann sich dem Kostendruck nicht entziehen. Stark steigende Ausgaben verursachen trotz angesetztem Sparstift im Budget für das Jahr 2024 ein Minus von rund 8,5 Millionen Euro.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(341 Wörter)
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Schon seit August wird in der Stadtgemeinde Wolfsberg gerechnet: Mit steigenden Umlagen an das Land sowie massiv gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal drohte ursprünglich ein Budgetminus von rund 16 Millionen Euro. „Dieser drohende Abgang konnte unter Ansetzung eines dicken Sparstiftes und durch Verschiebung von Vorhaben auf unter 8,5 Millionen Euro reduziert werden“, erklärte Finanzreferent Christian Stückler (SPÖ).

Kostendruck

Es seien externe Faktoren, welche die Gemeinde unter Druck setzen. So sind etwa die gesetzlichen Umlagen und Beiträge, welche die Stadtgemeinde Wolfsberg unter anderem für Krankenanstalten und Sozialhilfe zu leisten hat, um drei Millionen Euro angewachsen, während die eigenen Einnahmen und Einnahmen aus Ertragsanteilen nur geringfügig gestiegen seien. Die Inflation sowie steigende Bau-, Personal- und Energiekosten würden ihr übriges zur Belastung beitragen. Insgesamt ergibt sich im sogenannten Finanzierungshaushalt ein Minus von 8,45 Millionen Euro.

Stadtgemeinde will dennoch investieren

„Trotz der schwierigen Situation, von der alle Gemeinden betroffen sind, bekennen wir uns zu wichtigen Investitionen und nehmen dafür insgesamt rund sechs Millionen Euro in die Hand“, unterstrich Bürgermeister Hannes Primus (SPÖ). Die größten Posten dabei seien die Sanierung der Volksschule St. Michael, der Hochwasserschutz, dringend nötige Ersatzbeschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen, Straßenbaumaßnahmen und die öffentliche Beleuchtung. Darüber hinaus habe Wolfsberg auch wieder 50.000 Euro für „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ budgetiert. „Bei den Sozialleistungen darf gerade in Zeiten wie diesen nicht gespart werden“ so der Bürgermeister.

Kein einstimmiger Beschluss

Seitens der ÖVP, die dem Budgetentwurf ebenso zustimmte wie die Grünen, betonte Stadtrat Josef Steinkellner die Wichtigkeit der vorhandenen Mittel für notwendige Straßensanierungen, unter anderem für der Theißenegger Straße, der Hattendorfer Straße, der Forster Straße und der Witra-Straße. Zustimmung zum präsentierten Budget gab es auch vom Grünen-Fraktionssprecher Reinhard Stückler, während für die FPÖ-Stadträtin Isabella Theuermann den Budgetentwurf ablehnte. Der Budgetentwurf wurde übrigens auch dem Land Kärnten vorgelegt und von diesem für in Ordnung befunden.

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