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Signa-Drama geht weiter: WKStA prüft Anfangsverdacht gegen René Benko

Die Geld-Probleme rund um René Benko und der Signa Gruppe sind schon länger Gesprächsthema. Es kam so weit, dass die Signa Gruppe vor einigen Wochen die Reißleine ziehen musste. In dem Signa-Drama geht es aber weiter.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(250 Wörter)
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Seit Wochen sorgt der Signa-Gründer René Benko für Schlagzeilen. Finanziell ging es so steil bergab, dass die Signa Gruppe letztlich Insolvenz anmeldete – 5 Minuten berichtete. Am heutigen Freitag, dem 15. Dezember, wurde gegen eine weitere Signa-Gesellschaft, die „LeiKi Einrichtung Holding GmbH“, ein Konkursverfahren eröffnet. Die Gesellschaft wurde laut KSV1870 gegründet, um die Beteiligung an der Leiner & kika Möbelhandels GmbH zu halten. Die Passiva belaufen sich auf 10 Millionen Euro.

Meinl-Haus wird verkauft

Jetzt verkauft René Benkos Signa Gruppe sogar eine wahre Wiener Immobilien-Trophäe: Das „Meinl-Haus“ wird, wie das Wirtschaftsmagazin „trend“ berichtet, für 80 Millionen Euro angeboten. Laut Gutachten belauft sich der Wert auf 83 Millionen Euro, der Kaufpreis liegt also leicht darunter. Die Signa Prime Selection AG macht – im Unterschied zu anderen Notverkäufen – diesmal sogar einen Buchgewinn, weil sie sich gegenüber dem Verkehrswert einige Millionen Euro Luft als stille Reserve in der Bilanz gelassen hat. Dass der Buchgewinn der Signa Prime etwas an deren äußerst prekärer Lage ändert, ist dennoch eher zu bezweifeln.

WKStA schaltet sich ein

Benko geht es aber noch weiter an den Kragen. Gegen den Tiroler und SIGNA seinen mehrere Eingaben bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eingelangt. Gegenüber dem Online-Medium ZackZack bestätigte die WKStA, dass nun ein Anfangsverdacht geprüft werde. Unter anderem soll Benko Immobilien überbewertet, um sich so Kredite zu sichern. De facto habe Benko Banken getäuscht, so der Vorwurf in einer Anzeige.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.05.2025 um 16:26 Uhr aktualisiert
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