Otmar Petschnig als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt
Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Wirtschaftspolitischen Beirats wurde diese Woche der neue Vorsitz gewählt. Otmar Petschnig wurde als Vorsitzender wiedergewählt.
Otmar Petschnig (Geschäftsführender Gesellschafter Fleischmann & Petschnig, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten sowie Vizepräsident der Industriellenvereinigung), der bereits seit 2022 diesen Beirat erfolgreich leitet, wurde einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Auch weiterhin wird die Geschäftsführerin der Kärntner Volkshochschulen, Beate Gferer, als Stellvertreterin tätig sein. Mit dem Direktor der Wirtschaftskammer Kärnten, Meinrad Höfferer, der bereits viele Jahre im Beirat tätig ist, wird künftig die Stellvertretung verstärkt. „Mit dem Vorstandsteam wird auch in Zukunft der Beirat mit großer Expertise, Erfahrung und wirtschaftspolitischem Weitblick geleitet. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist dieser Schulterschluss und die Einbindung der Expertise aus der Wirtschaft ein Standortvorteil. Ich bedanke mich für die Übernahme der Verantwortung und freue mich auf weiterhin so gute Zusammenarbeit“, so Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig. Mit dem Standortpapier wurde bereits in den vergangenen Jahren unter dem Vorsitzteam eine wichtige Grundlage erarbeitet, die auch eine Leitlinie bei der Erstellung des Regierungsprogramms war.
Wirtschaftliche Strategie für Kärnten erarbeiten
In den nächsten Jahren soll dies noch weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, gemeinsam die Eckpunkte einer wirtschaftspolitischen Strategie für Kärnten zu erarbeiten. Insbesondere die vollständige Inbetriebnahme der Koralmbahn ab 2025 ist ein Eckpfeiler, auf die alle Maßnahmen der Kärntner Wirtschaftspolitik ausgerichtet werden sollen. „Das betrifft die Stärkung der Exportwirtschaft ebenso, wie die Abfederung der Inflation oder die Gegensteuerung zum sich immer mehr zuspitzenden Mitarbeitermangel“, so Schuschnig und ergänzt: „Auch die Wirtschaftsförderungen in Kärnten sollen schlagkräftiger gestaltet werden.“ Zusätzlich muss Kärnten auch im Bereich der erneuerbaren Energie sowie der Innovationen von den Möglichkeiten und dem wirtschaftlichen Potential profitieren. „Für all das braucht es eine nachgeschärfte strategische Ausrichtung, die von diesem Gremium mitentwickelt werden soll“, so Schuschnig. Vor allem im Hinblick auf die Zusammenarbeit der Regionen durch die Baltisch-Adriatische-Achse werde das Gremium einschlägige Empfehlungen erarbeiten. „Mit dem neuen Gremium sind wir dafür hervorragend aufgestellt“, ist Schuschnig überzeugt.
Über Petschnig
Otmar Petschnig ist seit 1984 geschäftsführender Gesellschafter der Fleischmann & Petschnig Gruppe, die an insgesamt sechs Standorten rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Zudem ist Petschnig seit Mai 2005 Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten und seit Juni 2012 Vizepräsident der Industriellenvereinigung. Der Wirtschaftspolitische Beirat (WIPOL) besteht aus 16 Mitgliedern. Neben aller im Landtag vertretenen Parteien sind die Interessenvertretungen, darunter die Wirtschaftskammer Kärnten, die Arbeiterkammer, die Industriellenvereinigung sowie der Österreichische Gewerkschaftsbund, der Kärntner Gemeindebund, die Kreativwirtschaft und die Startups vertreten. Seitens der Landesregierung werden weitere vier Mitglieder bestellt. Die Mitglieder sind jeweils auf die Dauer einer Legislaturperiode bestellt.
Mitglieder
Die Mitglieder sind: Otmar Petschnig, Bernhard Puttinger, Markus Hornböck, Beate Gfrerer, Alfred Trey (SPÖ), Markus Schoas (FPÖ), Sylvia Gstättner (ÖVP), Winfried Stark (Team Liste Köfer), Meinrad Höfferer (Wirtschaftskammer Kärnten), Hans Pucker (Arbeiterkammer Kärnten), Claudia Mischensky (Industriellenvereinigung), Rene Willegger (Österreichischer Gewerkschaftsbund), Markus Lakounigg (Österreichischer Städtebund), Christian Poglitsch (Kärntner Gemeindebund), Barbara Abel (Kreativwirtschaft) und Jürgen Kopeinig (Start Ups).