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/ ©M. Hausegger | Rotes Kreuz Stmk.

Ausweitung der Einsatzzeiten: Flugretter heben jetzt auch nachts ab

In der heutigen Regierungssitzung wurde deshalb eine Erhöhung des Kostenbeitrages zur Flugrettung beschlossen. Ab Jänner 2024 wird diese mit zusätzlich 400.000 Euro vom Land unterstützt.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(201 Wörter)

„Rund 3.000 Mal heben die ‚Retter aus der Luft‘ pro Jahr in Kärnten ab: Mit drei Notarzthubschrauber-Stützpunkten bzw. fünf über die Wintermonate sind wir in Kärnten sehr gut aufgestellt. Binnen weniger Minuten können die Ärztinnen und Ärzte am jeweiligen Einsatzort sein. Und das dank technischer Weiterentwicklung auch bei Nebel und in der Nacht“, weiß Landesrätin Beate Prettner (SPÖ).

Symbolfoto von 5min.at: Landesrätin Beate Prettner SPÖ
©Daniel Raunig
Landesrätin Beate Prettner (SPÖ)

Flugrettung bekommt 2,2 Millionen Euro pro Jahr

In der heutigen Regierungssitzung wurde eine Erhöhung des Kostenbeitrages zur Flugrettung beschlossen. Grund dafür seien die ausgeweiteten Einsatzzeiten in der Nacht. „Diese bedeuten eine weitere Verbesserung der notärztlichen Versorgung in Kärnten“, so die Gesundheitsreferentin. Ab kommendem Jahr zahlt das Land für die ARGE Flugrettung 2,2 Millionen Euro. Bisher waren es rund 1,8 Millionen Euro pro Jahr.

Vermehrt Unfälle in unwegsamem Gelände

Laut Prettner steige die Bedeutung der Flugrettung zusehends. „Grund dafür sind nicht zuletzt vermehrte Alpinunfälle und Unfälle in unwegsamem Gelände. Aber auch jede andere Art von Noteinsätzen, bei denen im wahrsten Sinne des Wortes jede Sekunde zählt. Hier sind die Christophorus-Crews und ARA-Crews für die notfallmedizinische Versorgung Kärntens unverzichtbar.“

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