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Symbolfoto von 5min.at: Kärntner Feuerwehr im Einsatz

Offensive soll bessere Bedingungen fürs Ehrenamt schaffen

Ob bei der Feuerwehr, der Rettung oder bei Vereinen: Eine große Zahl der Kärntner engagiert sich ehrenamtlich. Nun wurden Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Freiwilligenarbeit festgelegt.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(277 Wörter)

Um das Engagement für die Freiwilligenarbeit auch für die Zukunft sicherzustellen, sowie die Situation der Freiwilligenarbeit in Kärnten nachhaltig zu verbessern, wurde im Regierungsprogramm eine Ehrenamts-Offensive verankert. „Sinn dahinter ist es, die Attraktivität des Ehrenamts zu erhöhen – sodass sich auch in Zukunft viele Menschen gerne in den Dienst der guten Sache stellen“, erklärt der zuständige Landesrat Daniel Fellner (SPÖ).

Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Landesrat Daniel Fellner mit Mikrofon in der Hand
©LPD Kärnten/Varch
Landesrat Daniel Fellner (SPÖ)

Bau eines Freiwilligenzentrums geplant

Die Basis der Offensive stellt die Errichtung eines Freiwilligenzentrums in Kärnten dar. Neben dem Burgenland und Niederösterreich verfügt nur noch Kärnten über kein solches Zentrum. Ein solches würde eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen und einzelne Organisationen dadurch entlasten. „Das geht von Beratungs- und Informationsagenden über Aus- und Weiterbildung bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying“, ergänzt Fellner. In der konkreten Umsetzung soll zunächst eine Planstelle in der Abteilung 3 geschaffen werden, welche sich den Intentionen der Ehrenamts-Offensive widmet.

Maßnahmen zur Verbesserung der Freiwilligenarbeit

Dies umfasst auch ein Drei-Säulenmodell, in dem Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Freiwilligenarbeit festgelegt wurden. So soll Ehrenamtlichen mehr Sicherheit in Form von kostenlosen oder stark vergünstigten Versicherungen ermöglicht werden. Als zweite Säule soll dem Ehrenamt mehr Wertschätzung entgegengebracht werden, beispielsweise durch neue Auszeichnungen oder Veranstaltungen. Die dritte Säule konzentriert sich auf die Freude beim Ausüben des Ehrenamts. „Hier geht es darum, gezielte Vergünstigungen, wie beispielsweise beim Parken oder durch Kooperationen mit Unternehmen, anzubieten“, erläutert der Landesrat. Für ebendiese qualitätssichernden Maßnahmen für freiwilliges Engagement sowie den Ausbau von Freiwilligenzentren stellt die Bundesregierung 2024 eine Million Euro bereit.

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