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Gescheiterte Schlagerfestivals trieben Kärntner Unternehmen in die Insolvenz

Die "RSI Gastronomie & Event GmbH" mit Sitz in Seeboden eröffneten ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Klagenfurt, wie der Alpenländische Kreditorenverband und der KSV1870 bekannt geben.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(298 Wörter)
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Es handelt sich hierbei um ein Konkursverfahren. Die Verbindlichkeiten betragen laut AKV rund 1.200.000 Euro. Von der Insolvenz sind rund 105 Gläubiger und keine Dienstnehmer betroffen, wird weiters ausgeführt. Die Schuldnerin strebt die Fortführung des Betriebsstandortes in der Wirlsdorferstraße 19 in Seeboden sowie den Abschluss eines Sanierungsplanes an.

Zum Unternehmen

Die Gesellschaft wurde bereits im Jahr 2016 mit dem Namen RSI Gastronomie GmbH gegründet. Im Jänner 2023 wurde die Schuldnerin in RSI Gastronomie & Event GmbH umfirmiert. Der Geschäftszweig das Führen von Gaststätten wurde durch den Geschäftszweig Organisation und Durchführung von Veranstaltungen erweitert. Die Schuldnerin hat im Juli 2022 die von ihr zuvor gepachtete Betriebsgaststätte in der Adresse Wirlsdorferstraße 19, 9871 Seeboden, gekauft. Diese Betriebsgaststätte wurde von ihr sodann verpachtet. Das Pachtverhältnis wird mit 31. Dezember 2023 beendet. An dieser Adresse ist das Restaurant Bachlwirt situiert. Die Schuldnerin hat darüber hinaus das Clubrestaurant am Golfclub Lungau / Katschberg gepachtet. Dieses Pachtverhältnis ist mittlerweile auch beendet.

Die Ursachen

Als Ursachen der Insolvenz gibt die Schuldnerin an, dass sie am Gelände des Golfplatzes St. Michael im Lungau zwei Schlagerfestivals geplant hat, so informiert der AKV. Diese Veranstaltungen sollen nicht wie geplant umgesetzt worden sein, die Ticketverkäufe blieben hinter dem erwartenden Absatz. „Der Ticketverkauf war derart schleppend, sodass die Veranstaltungen schließlich abgesagt werden mussten. Der Schuldnerin war es nicht mehr möglich, offene Forderungen zu begleichen, die Zahlungsunfähigkeit stellte sich ein“, heißt es vom AKV zur Insolvenzursache.

Fortführung geplant

Von der Insolvenz sollen rund 107 Gläubiger betroffen sein. Die Aktiva werden mit 550.000 Euro angegeben, sodass eine Überschuldung mit 650.000 Euro anzuführen ist. Die Schuldnerin strebt die Weiterführung des Betriebsstandortes Wirlsdorferstraße in Seeboden sowie den Abschluss eines Sanierungsplanes an.

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