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Felssturz in Tirol: Hochgallmigg von der Außenwelt abgeschnitten

Nach einem Felssturz und drohendem Hangrutsch ist der Ortsteil Hochgallmigg unzugänglich geworden. Etwa 250 Bewohnerinnen und Bewohner sind betroffen.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(178 Wörter)
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Nach einem Felssturz und einem drohenden Hangrutsch ist seit Sonntag ein Ortsteil der Gemeinde Fließ im Tiroler Oberland nicht mehr über den Straßenweg erreichbar. Rund 250 Bewohnerinnen und Bewohner von Hochgallmigg sind davon betroffen, teilte das Land Tirol mit. Wie lange die Straßensperre aufrecht bleiben muss, konnte von den Behörden noch nicht abgeschätzt werden.

Hochgallmiggstraße unpassierbar

Grund dafür ist, dass der Hang bei der Hochgallmiggstraße auf einer Länge von rund 25 Metern nach wie vor in Bewegung ist. „Es ist daher erforderlich, das in Bewegung geratene Material abzutragen und anschließend den Hang zu sichern. Nach Abschluss dieser Arbeiten erfolgt eine neuerliche Beurteilung der Situation“, sagte Landesgeologin Petra Nittel-Gärtner.

Luftbrücke für medizinische Versorgung

Damit die medizinische Versorgung in Hochgallmigg gewährleistet werden kann, wurde eine Luftbrücke eingerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr errichtete einen Hubschrauberlandeplatz, ein Transporthubschrauber des Bundesheeres sei angefordert worden. „Bis das Bundesheer eintrifft, wird die Versorgung durch den Landeshubschrauber sichergestellt“, sagte Bürgermeister Alexander Jäger. (APA/red. 25.12.2023)

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