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Nach Felssturz: Bundesheer versorgt abgekapselte Tiroler aus der Luft
Seit 25. Dezember ist das Bundesheer vor Ort im Einsatz.

Nach Felssturz: Bundesheer versorgt abgekapselte Tiroler aus der Luft

Das Österreichische Bundesheer steht seit 25. Dezember im Einsatz, um die Menschen im abgeschnittenen Ortsteil Hochgallmig bei Landeck aus der Luft zu versorgen.

von Janine Ploner Janine Ploner 5 Minuten Online Redaktion
2 Minuten Lesezeit(271 Wörter)

„Als Bundesheer demonstrieren wir erneut unsere ständige Einsatzfähigkeit. Es sind nicht nur unsere Lawineneinsatzzüge, die bereitstehen, sondern auch unsere Hubschrauber sind schnell einsatzbereit, um Unterstützung zu leisten, wo andere an ihre Grenzen stoßen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Einsatzkräften und den Soldaten für ihren Einsatz bedanken“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Ortschaft weiterhin nur mit Hubschrauber erreichbar

Dass das Militärkommando Tirol am Heiligabend auf die Anforderung des Landes reagieren konnte, kommentiert Brigadier Ingo Gstrein, Militärkommandant von Tirol, so: „Wir Soldatinnen und Soldaten sind stets bereit, den Menschen in Österreich und Tirol zu helfen. Auch an Wochenenden und an Feiertagen halten wir Kasernen und unser Lagezentrum besetzt um rasch reagieren zu können.“ Nach der Anforderung am 24. Dezember um 18 Uhr, fand der erste Erkundungsflug am 25. Dezember um 11 Uhr statt. Ein Hubschrauber des Bundesheeres wird Lebensmittel, Medikamente, Einsatzgeräte und Personen aus Hochgallmig fliegen und helfen, ein akkurates Lagebild zu schaffen.“ Bis auf Weiteres sind Versorgungsflüge aus der Pontlatz-Kaserne heraus geplant.

„Mission Vorwärts“

Das Österreichische Bundesheer baut seine Kapazitäten im Zuge der „Mission Vorwärts“ aktuell weiter aus. Dabei werden Kasernen modernisiert und für einen autarken Betrieb umgebaut. Weitere Investitionsschwerpunkte sind die Wirksamkeit der Soldaten und die Mobilität. Im letzten Bereich wurden im ablaufenden Jahr unter anderem 449 Fahrzeuge, zehn Mannschaftstransportpanzer, vier mittlere Bergefahrzeuge mit Anhänger und 25 Berge-LKW angeschafft. Eine der größten Investitionen 2023 war der Hubschrauber AW169. Fünf Stück des Mehrzweckhubschraubers sind schon bei den Österreichischen Luftstreitkräften verfügbar, bis 2028 werden es 36 sein.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 26.12.2023 um 18:15 Uhr aktualisiert
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