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/ ©APA/BUNDESHEER
Ein Hubschrauber war für die Versorgung zum Einsatz gekommen

Tiroler Ortsteil nach Sperre nun wieder erreichbar

Gute Nachrichten für die rund 250 Bewohner des Ortsteils Hochgallmigg im Tiroler Bezirk Landeck: Die Straße in den Ort wurde wieder freigegeben.

von Carolina Jakubovic
1 Minute Lesezeit(238 Wörter)
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Nachdem man wegen eines Felssturzes in der Nacht auf Sonntag auf dem Straßenweg tagelang von der Außenwelt abgeschnitten war, wurde die betroffene Hochgallmiggstraße (L312) bereits ab Freitag, 19 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Dies teilte das Land am Abend mit.

Sperre länger als erwartet

Zuvor war man noch von der Aufhebung der Sperre mit Samstagmittag ausgegangen. Aufgrund eines „optimierten Bauablaufs“ habe die Straße aber bereits früher vollständig freigeräumt und gesichert werden können, hieß es nunmehr. Zuvor war auch noch die Fertigstellung der temporären Maßnahmen für die Hangsicherung im Gange gewesen – so wurden etwa Betonleitwände mit Zäunen aufgestellt.

„Kann zu temporären Sperren kommen“

Parallel dazu würden bereits die Planungen für die dauerhafte Hangsicherung laufen, teilte Bernd Stigger, Leiter des Baubezirksamtes Imst, mit. Voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche würden die Arbeiten starten. „Der bergseitige Hang wird zur dauerhaften Sicherung mit Netzen gesichert. Im Zuge der Arbeiten kann es untertags zu temporären Sperren kommen“, informierte Stigger.

Über 40 Hubschrauberflüge

In den vergangenen Tagen wurden über 40 Flüge mit einem Bundesheerhubschrauber im Rahmen eines Assistenzeinsatzes durchgeführt, um die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Der Hang auf einer Länge von 25 Metern war nach dem Erdrutsch auf die Hochgallmiggstraße nach wie vor in Bewegung gewesen, hatte es geheißen.

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