Grazer StadtDialog: Wie Städte dem Klimawandel mit Baukultur begegnen
Der fünfte Grazer StadtDialog im Haus der Architektur konzentrierte sich auf Baukultur und Klimaschutz. Experten diskutierten Strategien zur Anpassung an den Klimawandel und zur Förderung nachhaltiger Bauweisen.
Der fünfte Grazer StadtDialog, der im Haus der Architektur (HDA) stattfand, widmete sich dem Thema Baukultur und Klimaschutz. Die Veranstaltung, von HDA, der Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten sowie der Stadt Graz organisiert, zog zahlreiche Interessierte an.
Einblick in nachhaltiges Bauprojekt und städtische Kooperationen
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner betonte die Wichtigkeit des Klimaschutzes für sämtliche Lebensbereiche. Sie verwies auf ein Bauprojekt an der ehemaligen Vorklinik, bei dem eine nachhaltige Infrastrukturabwicklung und -verwertung realisiert wurde. Stadtbaudirektor Bertram Werle hob die Kooperationen mit verschiedenen Akteuren in Stadtplanung und -umsetzung sowie die Klimaorientierung im täglichen Handeln hervor.
Bauverantwortung und Klimabewusstsein
Gustav Spener, Präsident der Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten, unterstrich die Verantwortung der Bauausführung und die Notwendigkeit einer umfassenden Herangehensweise an den Klimaschutz. Beate Engelhorn, Leiterin des HDA, betonte die Bedeutung offener Dialoge und Veranstaltungen wie den StadtDialog für den Austausch zu klimabezogenen Themen. Umweltamtsleiter Werner Prutsch und der Grazer Klimaschutzbeauftragte Thomas Drage erörterten die CO2-Bilanz der Stadt Graz und betonten, dass eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes unerlässlich sei, um das Ziel der CO2-Neutralität bis 2040 zu erreichen.
Ansätze gegen den Klimawandel
Rudi Scheuermann von Arup Deutschland – Cities Business sprach über Herausforderungen und Lösungen anderer Städte, betonte die Bedeutung von Grünflächen, Entsiegelung und Naturerhaltung im Kampf gegen den Klimawandel. Die abschließende Diskussion mit Experten wie Julia Fessler, Günter Katherl, Sabrina Pemberger, Werner Prutsch und Rudi Scheuermann hob die Relevanz individuellen Engagements für den Klimaschutz hervor.