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Über den Globus verstreut: 180 Weltkärntner trafen sich in Velden

Es gibt Zehntausende Kärntner, die sich außerhalb des Heimatlandes eine Existenz aufgebaut haben, sie leben und arbeiten, verstreut über den gesamten Globus. 600 von ihnen sind Mitglied im Verein der Weltkärntner.

von Carolina Jakubovic
2 Minuten Lesezeit(492 Wörter)
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180 konnte LH Peter Kaiser vergangene Woche gemeinsam mit dem Präsidenten des Vereins Weltkärntner, Christoph Kulterer und der Geschäftsführerin Margit Heissenberger, zum Weihnachtstreffen 2023 im Schlosshotel in Velden begrüßen. Zugleich wurden zwei Weltkärntner-Themennetzwerke (Medizin & Wissenschaft und IT & Innovation) aus der Taufe gehoben, mit dem Ziel, die Zukunftschancen des Landes zu nutzen und Kärnten am Weltmarkt sichtbar zu machen, was alleine durch die 600 Weltkärntner, die in 60 Ländern der Erde arbeiten, unternehmerisch tätig sind und leben, schon geschieht.

„Krisen meistern – Zukunftschancen nützen“

„Ihre Verbundenheit zu Kärnten und zugleich ihr kritischer Blick, den Sie von außen auf unser Land, unser Tun, werfen können, ist die Grundlage für ein zukunftsfittes Land. Alleine, dass sie heute aus aller Herren Länder hier nach Kärnten, in ihre Heimat, gekommen sind, beweist die Verbundenheit, den Stolz auf ihre Heimat“, begrüßte Kaiser die Gäste im Schlosshotel. Kaiser zog mit dem Motto des Abends, „Krisen meistern – Zukunftschancen nützen“, den Vergleich zur Landeshauptleutekonferenz unter seinem Vorsitz, die sich ebenfalls diesem Themenbereich widmete. „Die weltweiten Herausforderungen machen vor uns nicht Halt. Die Themen betreffen uns alle – ob Pandemie, Klimakrise, Kriege, Teuerung, Inflation, hohe Zinsen – niemand bleibt unberührt. Und trotzdem ist es ein Muss, auch darauf zu schauen, wie gut wir es haben, wie es uns geht und worüber wir uns in der friedlichen und guten Lage unseres Landes aufregen“, wies Kaiser hin.

Über den Globus verstreut: 180 Weltkärntner trafen sich in Velden
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„Optimistisch ins neue Jahr gehen“

Der Landeshauptmann stellt klar, dass jede und jeder in ihrer bzw. seiner Funktion sich dem aktuellen Wandel stellen müsse. Die Instabilität sei offensichtlich die neue Normalität. „Wir haben uns diesen Herausforderungen zu stellen, wir müssen ihnen begegnen und als Antwort auf die vielen Krisen optimistisch ins neue Jahr gehen, Mut, Zuversicht mitnehmen und die Ärmel aufkrempeln, um Weiterentwicklung zum Guten, Innovationen, zu ermöglichen“, hielt Kaiser fest. Auch der Präsident des Vereins, Christoph Kulterer, verwies auf die Krisen, aber auch darauf, dass „Österreich sehr gut aufgestellt ist, aber um den Wohlstand und die soziale Wohlfahrt zu erhalten, sind neue Maßnahmen nötig und ist es wichtig, bei aller Klimakrisenbewältigung, die Ökonomie und die Ökologie im Gleichklang zu erhalten“.

Know How aus der ganzen Welt

Kulterer betonte zudem das in Kärnten vorhandene Know How, das auch auf der ganzen Welt gefragt und zu finden sei, wie alleine die 600 Mitglieder des Weltkärntner-Vereins beweisen würden, die in leitenden Funktionen oder als Unternehmerinnen und Unternehmer auf der ganzen Welt in sämtlichen Branchen erfolgreich seien. „Die neuen Netzwerke, die wir heute aus der Taufe heben, sind eine weitere Basis, die Vernetzung über Grenzen hinaus voranzutreiben, das Know How zu bündeln, die Zukunftsthemen und daraus resultierenden Chancen zu ergreifen. Medizin und Wissenschaft sowie IT und Innovation prägen unsere Gesellschaft, Kärnten muss Teil der Entwicklungen sein“, so Kulterer.

WELTKÄRNTNER:

  • in Kärnten geboren und/ oder nachweislich ein starker Kärnten-Bezug,
  • mindestens seit zwei Jahren beruflich und/ oder privat im Ausland, möglicherweise an einer Rückkehr nach Kärnten interessiert oder nach mehrjährigen internationalen Auslandsaufenthalten (Berufstätigkeit) wieder zurück in Kärnten, berufstätig oder in Pension
  • Bereitschaft, sich für den Verein WELTKÄRNTNER einzubringen (Besuch von Veranstaltungen, Expertenaustausch, Teilnahme am Mentoring-Programm, finanzielle & ideelle Unterstützung u. a.)


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