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/ ©EC-KAC / Pessentheiner
Symbolfoto
Bild in 5min.at zeigt den KAC bei einem Eishockey-Match gegen die Vienna Capitals.

KAC spielt am Neujahrstag vor ausverkaufter Heidi Horten-Arena

Zum ersten Mal seit sechs Jahren bestreitet der EC-KAC (20 Siege, 12 Niederlagen) am Neujahrstag wieder ein Heimspiel: Am Montag, dem 1. Januar 2024, empfangen die Rotjacken die Vienna Capitals (11 Siege, 20 Niederlagen).

von Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(490 Wörter)

Morgen empfangen die Rotjacken die Vienna Capitals (11 Siege, 20 Niederlagen) in der zum vierten Mal in Folge restlos ausverkauften Heidi Horten-Arena. Die um 19.30 Uhr beginnende Begegnung wird vom Liga-Broadcaster Puls24 live übertragen.

KAC in guter Form

Der EC-KAC präsentierte sich in den vergangenen Wochen in guter Form: In 19 seiner jüngsten 21 Partien konnte der Rekordmeister punkten, 14 dieser Spiele wurden gewonnen. Nach Weihnachten mussten sich die Rotjacken in einer defensiv fahrlässig geführten Begegnung beim HK Olimpija Ljubljana mit 6:7 nach Penaltyschießen geschlagen geben, dafür rehabilitierten sie sich am Donnerstag und am Samstag mit zwei 2:0-Shutout-Siegen gegen den HC Pustertal Wölfe und bei Fehérvár AV19. In der aktuellen Tabelle nehmen die Klagenfurter den zweiten Rang ein, der Abstand zu Rang sieben konnte auf mittlerweile zwölf Zähler vergrößert werden. Wesentlichen Anteil am rot-weißen Aufschwung hat die wiederentdeckte Heimstärke: Konnte der EC-KAC in den beiden Saisonen nach dem Titelgewinn 2021 nur magere 52,6 Prozent seiner auf eigenem Eis ausgetragenen Partien gewinnen, kletterte dieser Wert in der aktuellen Spielzeit auf 80,0 Prozent. Ligaweit hat heuer keine Mannschaft mehr Punkte pro Heimspiel eingefahren als die Klagenfurter (2,33).

Vienna Capitals haben mit Widrigkeiten zu kämpfen

Die Vienna Capitals hatten im Verlauf der bisherigen Saison mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen, ihre aktuelle Winning Percentage von 35,5 Prozent liegt noch einmal deutlich unter dem niedrigsten Wert aus ihren bisher 22 Jahren in der Liga (43,6 Prozent in der Saison 2011/12). In der Bundeshauptstadt hofft man, nun eine Trendumkehr eingeleitet zu haben: Aktuell stehen drei Erfolge hintereinander zu Buche, was der längsten Siegesserie der Saison entspricht. Nach Weihnachten gelangen zwei 3:2-Siege – zu Hause gegen Titelverteidiger Salzburg und auswärts bei Schlusslicht Graz nach Verlängerung. In der Tabelle nehmen die Wiener derzeit die elfte Position ein, sechs Punkte fehlen auf Rang zehn, der am Ende des Grunddurchgangs die Teilnahme an den Pre-Playoffs bedeuten würde. In Richtung Top-Sechs, die von den Capitals in jeder der letzten elf Spielzeiten erreicht wurden, ist der Zug wohl schon abgefahren, würde es dazu doch wohl zumindest 2,4 Zählern aus jeder der verbleibenden 17 Partien bedürfen.

Gesundheitlich angeschlagene Spieler

Bei den Rotjacken sind mehrere Spieler gesundheitlich leicht angeschlagen, sodass das Eistraining am Sonntag nur optional abgehalten wurde. Klarheit über das zur Verfügung stehende Personal wird erst der Morning Skate am Neujahrstag bringen, es ist aber davon auszugehen, dass es im Lineup zu keinen weitreichenden Veränderungen im Vergleich zu den letzten Begegnungen kommen wird. Das größte Fragezeichen steht aktuell hinter der Mitwirkung von Verteidiger Steven Strong, der einen geblockten Schuss im Spitzenspiel in Székesfehérvár am Samstag mit einer offenen Wunde im Mundbereich und dem Verlust mehrerer Zähne teuer bezahlte.

Das Spiel:

Wann? Am 1. Jänner um 19.30 Uhr

Wo? Heidi Horten-Arena in Klagenfurt

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