Tragödie am Neujahrstag: Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Eine Tragödie überschattet den Neujahrstag in Graz: Eine Person kam bei einem Lokalbrand ums Leben, 21 weitere Lokalgäste wurden verletzt.
Gegen 4 Uhr morgens ist in einem Lokal in der Grazer Sporgasse ein Brand ausgebrochen. Nach aktuellsten Informationen der Polizei wurden 21 Gäste so schwer verletzt, dass sie in ein Spital kamen. Mindestens drei Personen mussten intensivmedizinisch betreut werden.
Identität weiterhin ungeklärt
Eine Person starb bei dem Brand. Laut einer Aussendung der Stadt Graz soll es sich bei dem Todesopfer um eine junge Frau handeln. Die Polizei bestätigt dies noch nicht. „Die Identität ist weiterhin noch unbekannt. Wenn sie bestätigt ist, müssen wir erst einmal die Angehörigen verständigen“, so Polizei-Pressesprecher Fritz Grundnig auf Anfrage von 5 Minuten.
Brandursache wird ermittelt
Der Brand war im Eingangsbereich der Bar ausgebrochen. „Die Ermittlungen laufen. Sachverständiger sind vor Ort, um die Brandursache zu klären“, heißt es weiter. Laut einem Bericht der APA soll ein pyrotechnischer Gegenstand ersten Informationen zufolge nicht die Ursache für das Feuer gewesen sein, eher wird ein technischer Defekt angenommen. Die Ermittlungen dürften schon bald Klarheit verschaffen. UPDATE: Wie die Polizei am Montagnachmittag mitteilte, kann nach derzeitigem Ermittlungsstand eine technische Brandursache ausgeschlossen werden.
Binnen weniger Minuten am Einsatzort
Wegen Silvester standen die Rettungsorganisationen in Bereitschaft, sagte ein Polizeisprecher zur APA, deshalb waren die Einsatzkräfte innerhalb weniger Minuten nach dem ersten Notruf bei der Bar. Das Rote Kreuz stand mit zehn Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeugen, zwei Notfallwagen und einem Kommandofahrzeug im Einsatz. Am Karmeliterplatz wurde kurzfristig eine Erstversorgungsstelle eingerichtet. Von dort wurden die Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. (APA, red. 1.1.2024)
Hinweis: Der Artikel wurde am 1.1.2024 um 16.26 Uhr aktualisiert. Dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge wird eine technische Brandursache ausgeschlossen.