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Steuerschulden in Millionenhöhe: Nun wird Benkos Villa gepfändet

Nach einigen Insolvenzen muss René Benko einen weiteren Misserfolg verkraften. Aufgrund jahrelanger nicht bezahlter Umsatzsteuer wurde die von ihm privat genutzte Villa nun von der Republik gepfändet.

von Alina Gursch Alina Gursch Online Redaktion & red. Social-Media Leitung
1 Minute Lesezeit(173 Wörter)
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2016 soll das ehemalige Schlosshotel Igls von der Gesellschaft Schlosshotel Igls gekauft worden sein, welches überwiegend Benkos Laura-Privatstiftung zugehörig ist. Nachdem das Hotel abgerissen wurde, wurde dort ein ein Luxusanwesen, in welchem Benko mit seiner Familie leben solle, errichtet.

Keine Stellungnahme

Seit 2016 soll laut Medienberichten die Schlosshotel Igls GmbH mehr als 12 Millionen Euro an Umsatzsteuer nicht beglichen haben. Auch bestätigte man bei der Finanz, ohne Summen und Hintergründe, die Eintragung des Pfandrechts. Die Signa hat dazu keine Stellungnahme abgegeben. Die Laura-Privatstiftung lehnte die Berichte über die Privatvilla als „unrichtig und irreführend“ ab, als sie vom Sender darauf angesprochen wurde.

1,3 Milliarden Euro Passiva

In der vergangenen Woche haben die Unternehmen Prime Selection AG und Development Selection AG der Signa-Gruppe Insolvenz beim Handelsgericht Wien angemeldet. Die Signa Development Selection AG ist an 39 Projekten beteiligt und hat direkte oder indirekte Beteiligungen an 290 Gesellschaften. Die Gesamtaktiva belaufen sich auf etwa 296 Millionen Euro, während die Passiva auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro geschätzt werden.

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