Jetzt gibt es mehr Geld für Kärntens Pflegefamilien
Per Verordnung wurde mit 1. Jänner 2024 das Pflegekindergeld sowie die Unterstützungsleistung für Krisenpflegeplätze erhöht. Ebenso die einmalige Ausstattungspauschale, die bei der Aufnahme eines Pflegekindes gewährt wird.
In der letzten Regierungssitzung des Jahres 2023 erfolgte auf Antrag von Landesrätin Sara Schaar (SPÖ) ein bedeutender Beschluss für Pflegeeltern und Krisenpflegeltern. „Pflegefamilien geben Kindern in Not ein liebevolles, fürsorgliches und sicheres Zuhause. Mit der Erhöhung des Pflegekindergeldes möchten wir nicht nur unsere Wertschätzung für diese ungemein verantwortungsvolle Aufgabe ausdrücken, sondern auch die finanzielle Belastung für Pflegeeltern – unter anderem aufgrund der Teuerungen – mildern und sicherstellen, dass Kinder in Pflegefamilien bestens versorgt werden können“, betont Schaar.
Pflegefamilien erhalten ab 2024 mehr Geld
Konkret wird das monatliche Pflegekindergeld für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr auf 650 Euro (um 10,7 Prozent) und für Minderjährige ab Vollendung des 10. Lebensjahres auf 700 Euro (plus 11,3 Prozent) erhöht. Die Ausstattungspauschale wird auf 500 Euro (plus 11,6 Prozent) angehoben. Die Unterstützungsleistung für Krisenpflegepersonen steigt auf 70 Euro (plus 12,9 Prozent).
Auf der Suche nach weiteren Pflegefamilien
Derzeit gibt es in Kärnten 225 Pflegefamilien und fünf aktive Krisenpflegeplätze. In Kärnten ist man laufend auf der Suche nach weiteren Pflegefamilien, die einem oder mehreren Kindern einen Platz in ihrer Familie geben. Falls ihr euch vorstellen könnt, einem Kind ein zweites Zuhause zu geben und euch über die Aufgaben und Rahmenbedingungen informieren möchtet, wendet euch an Andrea Hartlieb (050 536 14605) oder meldet euch unter abt4.kjh@ktn.gv.at.