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Bei Matura geschummelt: Gericht hat nun entschieden

Eine Schülerin aus Deutschlandsberg schaffte es 2022 mit ihrer Schummel-Aktion in die Medien: Mittels einer winzigen Kamera und Kopfhörer ließ sie sich die Lösungen ihrer Matura einsagen.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
1 Minute Lesezeit(176 Wörter)
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Mitte Mai 2022 wurde der folgende Fall bekannt: Eine Schülerin aus Deutschlandsberg soll bei der Matura Anfang Mai zu recht kreativen Schummel-Methoden gegriffen: Bei der Reifeprüfung in “Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen“ ließ sie sich über eine Mini-Kamera und Kopfhörer die Lösungen von einer bisher unbekannter Person einsagen. Dennoch habe die 18-Jährige die Möglichkeit, die schriftliche Matura-Prüfung im Herbst zu wiederholen. Die Entscheidung über eine Anzeige liege bei der Grazer Staatsanwaltschaft, hieß es damals.

Ermittlungen eingestellt

Ein ähnlicher Fall wurde bekannt – allerdings wurde hier bei der Führerschein-Prüfung geschummelt, rund 90 Personen wurden dabei erwischt. Auch in der Steiermark wurden solche Vorfälle bekannt. Näheres dazu hier. Der Oberste Gerichtshof fasste daraufhin das folgende Urteil: Schummeln bei Führerscheinprüfungen soll keine strafrechtlich relevanten Konsequenzen ziehen – wir berichteten. Dieser Beschluss soll auch Einfluss auf das Urteil der Schülerin aus Deutschlandsberg haben, wie die „Steirerkrone“ berichtet. Es gibt nun Neuigkeiten in dem Fall: Das Verfahren wurde eingestellt und die Schummlerin freigesprochen.

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