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Straßen-Umbenennung: Grazer Haushalte bekommen Entschädigung

Mit 1. Feber wird die Grazer Kernstockgasse in Maria-Stromberger-Gasse umbenannt. Alle betroffenen Haushalte erhalten 30 Euro.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(237 Wörter)
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Mit 1. Feber 2024 wird eine weitere Straßenumbenennung umgesetzt: Aus der Kernstockgasse wird die Maria-Stromberger-Gasse. Als Entschädigung bekommen die von der Umbenennung betroffene Haushalte 30 Euro, Betriebe bekommen 300 Euro. Laut einer Aussendung der Grazer FPÖ stößt die Straßenumbenenunng aber auf viel Kritik: Anrainer und ansässige Unternehmen seien nicht in das Vorhaben eingebunden worden und würden auf den damit einhergehenden Kosten sitzen bleiben.

Hohe Kosten

„Eine Straßenumbenennung kann in einem Klein- oder Mittelunternehmen ohne weiteres mehrere tausend Euro an Kosten verursachen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die linke Stadtkoalition ihr sinnloses Ideologieprojekt vorantreibt und die Betriebe fast vollständig auf den daraus resultierenden Kosten sitzenbleiben. Gerade in derart wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist dies absolut unverantwortlich“, so der Stadtparteiobmann der FPÖ-Graz Axel Kassegger.

Keine Bürgerbeteilung

„Die Umbenennung der Kernstockgasse war von Anfang an eine Farce. Den Anrainern und Unternehmern wurde eine Bürgereinbindung versprochen, die jedoch nie stattfand. Sie wurden monatelang nicht über die Pläne informiert und letztendlich vor vollendete Tatsachen gestellt. Die angekündigten Entschädigungen – 30 Euro pro Haushalt und 300 Euro pro Betrieb – sind angesichts des tatsächlichen Schadens eine Frechheit. Im Bezirksrat wurden von uns diverse Anträge gestellt, mit denen wir eine angemessene Bürgerbeteiligung sowie die vollständige Entschädigung der betroffenen Anrainer und Unternehmer gefordert haben. Leider wurden diese stets von allen anderen Parteien abgelehnt“, so FPÖ-Bezirksrat Daniel Konrath.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 04.01.2024 um 15:24 Uhr aktualisiert
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