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/ ©APA/Diagonale/eSeL.at
Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar in den Startlöchern für ihre erste Diagonale

Neues Leitungsduo und neue Location: Das erwartet euch bei der Diagonale

Anfang April findet wieder die Diagonale in Graz statt. Dieses Mal begleitet ein neues Leitungsduo alle Beteiligten durch das Film-Spektakel.

von APA
2 Minuten Lesezeit(332 Wörter)

Die 27. Ausgabe der Diagonale, des Festivals des österreichischen Films, wird heuer von 4. bis 9. April in Graz stattfinden. Unter der erstmaligen Leitung des neuen Führungsduos Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar gibt es auch Blicke in die Vergangenheit und mit dem Heimatsaal des Volkskundemuseums auch eine neue Festivallocation. Das ganze Programm ist ab dem 21. März online, verriet die Festivalleitung am Donnerstag. Der Ticketverkauf startet am 22. März.

Neuer Festival-Treffpunkt

„Ein ideales Zentrum für unsere Gesprächs- und Debattenveranstaltungen“ – so umschrieb das neue Leitungsduo den Heimatsaal im Volkskundemuseum als neuen Festival-Treffpunkt. Dort soll die neue Veranstaltungsschiene „Forum“ beheimatet werden, die u. a. Diskussionsveranstaltungen und auch das Filmmeeting umfasst. In dem Saal am Fuße des Schloßbergs, der bis zu 250 Personen Platz bietet, werden auch die Preisverleihungen stattfinden.

60 Jahre Arbeitsmigration

Die neue Festivalleitung bot auch erste Einblicke in ein Spezialprogramm, das 60 Jahre Arbeitsmigration in den Blick nimmt – insbesondere aus der Perspektive von Filmemachern aus den Herkunftsländern. „Wirtschaftlicher Wohlstand, Modernisierung, Systemerhaltung. All das wäre ohne Arbeitsmigration und ‚Gastarbeiter:innen‘ völlig undenkbar, eine gebührende Anerkennung bekamen sie jedoch nie. Die Filme zeigen einen liminalen Dauerzustand der ewigen Hin- und Hergerissenheit von Jugendlichen und Erwachsenen zwischen den verschiedenen Kulturen und ihren Systemen“, erklärte Kuratorin Petra Popovic.

Vom Aufbruch nach Österreich und Analphabeten in zwei Sprachen

Die Filme handeln u.a. vom Aufbruch nach Deutschland und Österreich (Halo, München / Hallo München, 1967 und Specijalni vlakovi / Sonderzüge, 1971 von Krsto Papić), schildern die Zerreißproben im Gefüge der Einwandererfamilien (Kara Kafa/ Schwarzkopf, 1979 von Korhan Yurtsever) oder die Wünsche, Hoffnungen und Sorgen der Zugewanderten (Inventur-Metzstraße 11, 1975 von Zelimir Zilnik). „Analphabeten in zwei Sprachen“ (1975) der deutsch-iranischen Filmemacherin Mehrangis Montazami-Dabui beleuchtet die schulischen Schwierigkeiten von Kindern mit Migrationshintergrund und hat laut der Kuratorin „erschreckende Aktualität“. Kuratiert wird das Programm von Petra Popovic, Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar in Kooperation mit dem ORF und Jurij Meden (Österreichisches Filmmuseum). (APA 18.1.2024)

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 19.01.2024 um 16:06 Uhr aktualisiert

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