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/ ©Pexels / Karolina Grabowska

Frauengesundheit: „Symptome werden oft nicht ernst genommen“

In Kärnten läuft kommenden März - wie berichtet - der erste Diplomlehrgang für Gendermedizin an. Dieses Modell müsse ausgebaut werden, fordert ÖGB-Gesundheitsexpertin Claudia Neumayer-Stickler.

von Tanja Janschitz
1 Minute Lesezeit(150 Wörter)

„Weil Männer in der Forschung und Behandlung als die Norm gesehen werden, werden Frauen schlechter versorgt und sind öfter länger krank“, weiß ÖGB-Gesundheitsexpertin Claudia Neumayer-Stickler. Für Frauen seien viele Medikamente weniger wirksam. Auch Symptome würden oft nicht ernst genommen oder falsch zugeordnet werden. Die Ungleichbehandlung habe auch finanzielle Folgen: Laut einer Studie, die vor kurzem beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorgelegt wurde, kostet die Benachteiligung von Frauen weltweit fast eine Billion Dollar.

„Frauen verdienen dieselbe Gesundheitsversorgung“

„Wir fordern mehr Forschung im Bereich der Gendermedizin – weil die Gesundheit aller Menschen in Österreich das wert ist“, unterstreicht Neumayer-Stickler. In Kärnten läuft kommenden März – wie berichtet – der erste Diplomlehrgang für Gendermedizin an. Dieses Modell müsse ausgebaut werden, damit Frauen in ganz Österreich auf eine darauf abgestimmte Versorgung zählen können, fordert die ÖGB-Gesundheitsexpertin abschließend.

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