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/ ©Montage: 5 Minuten/Anna Shvets/Pexels

Bioplastik aus Kokosöl: Grazerin revolutioniert Kunststoffproduktion

Klara Bangert gelingt mit Bakterien und Kokosöl ein bahnbrechendes Verfahren zur Herstellung von umweltfreundlichem Bioplastik. Ein vielversprechender Schritt zu nachhaltigerem Kunststoff.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(149 Wörter)

Doktorandin Klara Bangert von der Universität Graz hat ein bahnbrechendes Verfahren zur Herstellung von Bioplastik entwickelt. Durch den Einsatz von Enzymen aus Bakterien und Kokosöl konnte das Forschungsteam unter der Leitung von Wolfgang Kroutil am Institut für Chemie einen bedeutenden Fortschritt erzielen. Das resultierende Bioplastik ist nicht nur stabil, sondern auch zu 100 Prozent biologisch abbaubar, womit es konventionellen Erdöl-Kunststoffen Konkurrenz machen könnte.

Revolutionäre Forschung

Im Rahmen des EU-Projekts „Biobased Value Circle“ erforscht das Team alternative Methoden zur umweltfreundlichen Kunststoffproduktion. Bangert konzentrierte sich auf Enzyme, speziell ein Enzym aus dem Bakterium Exiguobacterium. Dieses ermöglichte die Modifikation von Fettsäuren aus Kokosöl, was bisher mit herkömmlichen chemischen Verfahren nicht möglich war. Das resultierende Bioplastik erfüllt nicht nur hohe Stabilitätsanforderungen, sondern ist auch zu 100 Prozent biologisch abbaubar, wobei der einzige Reststoff Wasser ist.

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