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/ ©Fotomontage: 5 Minuten & Screenshot "GeoSphere Austria"
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen sind die Temperaturen in Kärnten Stand 8 Uhr.
Die Temperaturen (Stand 8 Uhr) hätten nicht unterschiedlicher sein können.

Hohe Plusgrade im Jänner: Was ist nur mit dem Wetter los?

Die hohen Plusgrade haben Kärnten weiter fest im Griff. Auch heute konnte ein erstaunliches Wetterphänomen beobachtet werden: Während es in Mallnitz um 6 Uhr mehr als 7 Grad hatte, war der Süden Kärntens in Minusgrade getaucht.

von Phillip Plattner
2 Minuten Lesezeit(279 Wörter)

Über sieben Grad hat heute um 6 Uhr das Thermometer der „GeoSphere Austria“ in Mallnitz, auf fast 1.200 Metern, angezeigt. Dagegen war es im Süden des Landes der Jahreszeit entsprechend kalt: (Fast) überall wurden teils deutliche Minusgrade angezeigt. So war es in Villach kälter als minus 3 Grad, in Völkermarkt und Hermagor sogar kälter als minus 5 Grad.

Hermagor als Kältepol Österreichs

So kalt wie in Hermagor war es heute bisher (Stand 8 Uhr) in Österreich noch nirgendwo (minus 5,9 Grad). Generell ist aber erkennbar, dass es in höheren Lagen rund um 1.000 bis 2.000 Meter wärmer ist als in den Beckenlagen Südkärntens. Woran das liegt? Wir haben bei den Meteorologen der „GeoSphere Austria“ nachgefragt.

Wind ist an großen Temperaturunterschieden schuld

Grundsätzlich seien wir aktuell in einer Nordwestwetterlage. „Der Wind bläst dabei über den Tauernhauptkamm, greift in die Täler dort über. Dadurch bleiben die Temperaturen auch in der Nacht hoch“, erklärt Andreas Mannsberger von der „GeoSphere Austria“ im Gespräch mit 5 Minuten. Daher sei es auch in Mallnitz, Döllach und Obervellach teilweise überraschend warm, während es im Süden kühl ist.

14 Grad Differenz am Donnerstag

„In den Becken haben wir kaum Wind, da kann dann die kalte Luft länger stehen und über Nacht noch weiter abkühlen“, so Mannsberger weiter. Sowohl die hohen als auch die niedrigen Temperaturen sind also dem Wind bzw. dessen Nichtvorhandensein verschuldet. Gerade gestern konnten wir ein ähnliches Phänomen beobachten. Stand 20 Uhr hatte es fast 14 Grad Unterschied zwischen dem kältesten und dem wärmsten Kärntner Ort – mehr dazu hier.

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