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Millionen-Insolvenz: Kärntner Sporthändler ist pleite

Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) heute, am 12. Februar, bekannt gibt, wurde über das Vermögen der "Antero GmbH" in Klagenfurt und dem Produktionsstandort in Fürnitz ein Insolvenzverfahren eröffnet.

von Phillip Plattner
1 Minute Lesezeit(194 Wörter)

Die „Antero GmbH“ befasst sich seit dem Jahr 2009 mit der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Ski und Snowboards, sowie mit dem Handel von Sportartikeln. Die Passiva liegen bei fast 2,3 Millionen Euro, von der Insolvenz sind rund 70 Gläubiger und drei Dienstnehmer betroffen. Laut Insolvenzantrags strebt man die Fortführung des Betriebs an, ob ein Sanierungsplan beabsichtigt und erfüllbar ist, steht derzeit jedoch noch nicht fest.

Wieso ist die „Antero GmbH“ in die Insolvenz geschlittert?

Ab 2021 hat man den Versuch unternommen, in den ehemaligen Räumlichkeiten der Snowboardfabrik der Firma „Elan“ in Fürnitz eine „neue“ Ski- und Snowboardproduktion für Produkte der Premiumklasse aufzubauen. Geplant war insbesondere eine intensive Zusammenarbeit mit namhaften Größen der Sportindustrie und des Getränkehandels.

Pandemie und deren Folgen als Grund für die Pleite

Die Pandemie und deren Folgen haben jedoch ab 2021 dafür gesorgt, dass die prognostizierten Absatzzahlen im Handel nicht annähernd erreicht werden konnten. Die mangelnde Auslastung der aufgebauten Produktion in Verbindung mit hohen Investitionskosten und den hohen Kosten, die zur Erhaltung der Produktionskapazitäten vorgehalten wurden, hat letztendlich zu der nunmehrigen Pleite geführt.

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