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/ ©Stadt Graz/ Fischer

„Er nahm die Menschen, wie sie sind“: Stadt zeichnet Klaus Posch aus

Am 12. Februar 2024 erhielt Klaus Posch von Bürgermeisterin Elke Kahr das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz. Es ist die Anerkennung seines beeindruckenden Lebenswerks im Bereich Sozialarbeit und Wohnungslosenhilfe.

von Sabrina Tischler
2 Minuten Lesezeit(319 Wörter)

Klaus Posch, der 1985 nach einem entscheidenden Anruf aus dem Bundesministerium nach Graz zog, hat seitdem unaufhörlich an der Verbesserung der Lebensbedingungen für die am meisten Benachteiligten in unserer Gesellschaft gearbeitet. Seine berufliche Karriere wurde durch die Übernahme der Leitung der Bewährungshilfe in der Steiermark geprägt.

Neuer Studiengang an der FH Joanneum

Posch spielte außerdem eine Schlüsselrolle bei der Konzeption des Studiengangs Soziale Arbeit an der FH Joanneum und stand diesem Studiengang auch lange Jahre als Studiengangsleiter vor. In seiner Amtszeit als Lehrkraft formte er über 700 Studierende, denen er eine Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung vermittelte.

Vorstand der steirischen Wohnplattform

Außerdem war Posch 38 Jahre lang als Vorstand der steirischen Wohnplattform aktiv. Unter seiner Führung wandelte sich die Organisation zu einem Vorreiter bei der Unterstützung psychisch kranker Menschen, ihnen ein Zuhause fernab der Straßen zu bieten. Als Erfolgsgeheimnis für diese fordernde Aufgabe strich er hervor, „dass eine starke Beziehung zu den Klienten immer die Grundlage ist, um Menschen effektiv helfen zu können.“

Von Kärnten nach Graz

Posch, der in Kärnten geboren wurde und in verschiedenen österreichischen Städten lebte, fand anfangs herausfordernde Bedingungen in Graz vor, insbesondere während der Privatisierung der Bewährungshilfe in der Steiermark. Trotzdem schaffte er es, die steirische Wohnplattform zu einer bedeutenden Stütze in der Wohnversorgung psychisch Erkrankter auszubauen, unterstützt auch durch Förderungen der Stadt Graz.

Menschen nehmen, wie sie sind

Bürgermeisterin Elke Kahr lobte besonders Poschs Ansatz, wie er in den vergangenen Jahrzehnten mit Menschen umging: „Bei dir sieht man, dass du die Menschen immer so genommen hast, wie sie sind und nicht, wie man sie sich wünscht. Mit diesem Zugang konntest du so viel Positives für die Menschen bewegen. Wir können dafür nur mit dieser Ehrung danke sagen“.

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